© Salatkirmes Germerode 2018 - Webmaster Rolf Nickel
Salatkirmes Germerode 30. Mai bis 03. Juni 2019

Rede der Kirmesbeerdigung am 09. Mai 2005

von Kirmespfarrer Heiko Becker

Begrüßung Sehr bedauernswertes Trauerhaus, liebe Freibiergesichter und sonstige geldgierig geiernden  Anwesende (damit sollten alle Begrüßt sein)! Wir sind hier zusammen gekommen um Abschied zu nehmen von unserer über alles geliebten Salatkirmes. Fünf Tage hat sie es mit uns ausgehalten, aber nachdem sie uns notgeilen und sabbernden Alkoholvernichtungsmaschinen im Festzelt mit ansehen mußte, zog sie es doch lieber vor aus diesem grausamen Dasein zu entfliehen und wieder für ein komplettes Jahr in ihre Kiste zu springen. Wie in jedem Jahr, möchte ich Euch einen kleinen Überblick über unseren Trauerfall verschaffen. Hauptrede Schon am frühen Donnerstag kammen einige Jungväter die von Ihrem Saufgelage zum Vatertag aus der Ferne zurückkammen, um sich traditionell ihrem Schicksal, dem finalen Abschusses hinzugeben. Was garnicht erst allen gelang, legte sich doch Christian G. in naher Umgebung des Festzeltes zur Ruhe nieder um dann wieder mit frisch gesammelten Kräften ins Geschehen einzugreifen. Was ihm aber Aufgrund des wohl schon immensen Bierkonsums dann aber doch nicht mehr glückte. Diese Truppe zeigte weiter Auflösungserscheinungen. Ein anderer, vom Alkohol schwer gezeichneter Vater Namens Mike V. zweifelte wohl an Länge der Theke sodas er sich spontan bereit erklärte diese mit vollem Körpereinsatz der Länge nach auszumessen. Als das zu seiner Zufriedenheit getan war konnte der Abend mit dem Discoteam Merlin beginnen. Das Zelt füllte sich rasch. Zu spätere Stunde als die Disco in vollem Gange war stürzte sich der  Kirmesbursche Florian Z. völlig in seine Aufgabe, oberste Priorität hatte fortan die Rundumversorgung der Showgirls, die zum Einheizen der nun voll in Wallung geratenen notgeilen Meute engagiert wurden war. Er nutze jede Gelegenheit um die Damen zu unterstützen und um den ein oder anderen Blick hinter Die Kulissen zu tätigen. Dir sei verziehen für dieses Unsittige treiben. Der Freitag begann dann mit dem Kartoffelpufferwettessen, diese wurden wiedermal in rauen Mengen verschlungen. Somit war wieder eine feste Grundlage geschaffen für weiter anstehende Alkoholexzesse. Für die musikalische Unterhaltung sorgte an diesem Abend in erster Linie die Tanzband Suspenders und die Marchingband Dietemann. Man sollte meinen das ganze hatte somit einen geregelten Ablauf doch die Tanzgöttinnen (von meinem ehemaligen Amtsbruder Jörg Sch. auch als Krampfadergeschwader tituliert) schafften es ein ums andere Mal die Veranstaltung total zu unterbrechen, um in ihrem absolut aufgemotztem, figurbetont gekleideten, scharfmachendem Zustand sämtlichen notgeilen, räudigen Böcken das Wasser im Mund zusammenzulaufen zu lassen. So angeheizt wurde dann noch getanzt, gesoffen und das ganze andere schweinische Gedöns getrieben bis auch der letzte keinen Sinn darin sah noch weiter seinem eigenem körperlichem Misbrauch zu huldigen. Nach einer viel zu kurzen Nacht haben sich die Waldkämpfer am Samstagmorgen zusammengefunden um dem ein oder andererem Maibaum denn gar auszumachen. Da noch keiner der Kirmesburschen mit ausreichend Marschverpflegung anwesend war wurde das Improvisationstalent der schon Anwesenden gefordert, die sich kurzum bei Kai M. Fremdverpflegen mussten. Beim Ausrücken war dann erhöhte Aufmerksamkeit gefordert um nicht aus versehen das Waldtaxi ala Mistwagen zu erwischen. Im Wald angekommen wurde sofort Stellung bezogen. Der größte Teil der Meute machte sich gleich auf um zu schaffen, der andere Teil trichterte sich literweise Hopfenblütentee in den Wanst und nutzt die Gunst der Stunde zum Entgassen. Fünf Exkirmesburschen bauten ihr Sauflager direkt am Wegesrand auf um das wilde Treiben nicht aus den Augen zu verlieren. Nach kurzer Zeit wurde der erste Hänger aus dem Wald gezogen, unter den kritischen Augen der fünf Wegelagerer wurde bekanntgegeben das der kleine Hänger im wohl hochverdichtetem Zustand 200 Maibäumchen geladen hat. Die arbeitende Meute unter der Leitung der Kirmesburschen und einem mysteriös Waldkämpfer Namens Timberquecke machten jetzt erst richtig ernst, befand man sich doch schließlich auf dem besten Weg sämtliche Rekorde aus den letzten Jahren zu schlagen. Und so hochmotiviert spielten auch die wechselhaften Wetterbedingungen keine Rolle mehr. Exakt 8.53 Uhr war es dann soweit, das Ergebnis stellte alles bis jetzt dagewesene in den Schatten, laut lies man verkünden auf dem Großen sind 150 und auf dem Kleinen 200 Bäume. Das musste reichen! Zum Frühstück begab man sich ins Festzelt, wo wieder ausreichend Verpflegung zur Verfügung gestellt wurde. Das war nicht immer so! Der Zeitplan war in keinster Weise gefährdet und so konnte auch das Ständchenspielen pünktlich um 11.30 Uhr mit musikalischer Unterstützung von der Werrataler Blasmusik in Angriff genommen werden. Die Maibaumverteiler bekammen Anweisung mit den Bäumchen sparsam umzugehen, wollte man doch denn Rekord nicht mit einer zusätzlichen Waldrunde in Gefahr bringen. Es blieben zum erstaunen Aller sogar noch zwei Bäumchen übrig. Beim Ständchen spielen wurde dann ein weiterer Rekord in Auge gefaßt. So braucht man für die Strecke zwischen Reinhards Karl bis auf Höhe Remmert alles in allem ca. 250m sage und schreibe 3 Stunden. Die Kirmes lief Gefahr am Abend ohne die Burschen anzufangen. Am Abend riefen die Kirmesburschen die Welt auf, nach Germerode zum heißgeliebten Samstagabend zu pilgern, und die Taschen der Burschen gut zu füllen. Timeless preßte den Besuchern aus den noch leicht verschmalzten Ohren den restlichen Schmalz heraus. Nach dem zehnten Schoppen geriet auch der letzte Stimmungsbremser in Wallung, gegen Mitternacht war das Zelt wieder einmal zum Bersten gefüllt, und mancher Besucher auch. Um Halbzwei Ereignete sich dann folgendes. Mein Extra aus der Ferne angereister Amtsbruder Jörg Sch. wollte sich noch ein paar Bier genehmigen um seinen Seelenfrieden zu finden, doch er rechnete nicht mit den an der Kasse sitzenden geldgeilen Kirmesgemeinschaft. Bevor die Situation völlig eskalierte schreitete das Weib von Amtsbruder Jörg ein und schlichtete die Situation mit den Worten, er solle sich nicht erzürnen. So zogen die Beiden von dannen investierte das gesparte Geld in eine räudige Bratwurst und an deren Seelenfrieden war in dieser Nacht nicht mehr zudenken. Die restliche aufgegeilte Meute die davon nichts mitbekam feiert dann noch bis Fünf Uhr mit Musikalischer Unterstützung auf Bänken, Tischen und Paletten. Bis wann genau die letzten grandiosen Kampftrinker durchhielten ist mir nicht zu Ohren gekommen. Am Sonntag hatte der Wettergott dann während dem Umzug ein einsehen mit unseren beiden Kirmesburschen, die es auch in diesem Jahr fertig gebracht haben wieder einen ansehnlichen Kirmeszug mit vielen Motivwagen auf die Beine zustellen. Nach der Kirche, die in diesem Jahr recht Unterhaltsam gestaltet wurde, durch Amtsschwester Dorlies Sch., ging der Umzug dann trockenen Fußes wieder in Lindwurmartiger Gestalt durch das ganze Dorf. Im Festzelt  angekommen wurde dann das ganze Pack wider auf schnellstem Wege mit Brüh versorgt, um nicht an Alkoholmangelerscheinungen vorzeitig die Segel streichen zu müssen. Stefan B. konnte diesen Mangelerscheinung jedoch nicht mehr verbergen,  „ein Klosthaler“  der Bedienung war die Verzweiflung in den Augen abzulesen. Ein paar Andere Mutige wagten sogar die Köstlichkeiten der Landfrauen die für Kaffee und Kuchen sorgten in sich reinzuschlingen. Ein Fehler jedoch war es, nur die für die Fahne und Läuferstock klauenden üblichen Verdächtigen im Auge zu behalten. So gelang es nämlich ein für dieses Amt völlig Ungedientem den Läuferstock zu entwenden. Nach dem Auslösen des Teiles durfte dann dieser Ungediente mit Namen Nils Z. ins Zelt eintanzen. An die nächstjährigen Kirmesburschen: Das Amt des Läufers dürfte damit vergeben sein. Abends dann wurde von einem kleinem unerschrockenem weil noch nicht ausreichend mit Brüh gefülltem von tiefer Kälte gebeuteltem  Haufen und der Hilfe der Steigerwälder, die wohl noch hinlänglich aus dem letzten Jahr bekannt gewesen sein müssen, mehrer Reanimationversuche unternommen um den Abend doch noch zum Leben zu erwegen. Für alle die nicht dagewesen sind: und das waren viele: es blieb bei diesen Versuchen, so wollen wir weiter kein Wort darüber verschwenden. Über das Eierklauen, wenn es denn stattgefunden hat, liegen mir keine Informationen vor Ich gehe davon aus das auch in diesem Jahr wieder einige Hühner um ihre hart Arbeit erleichtert wurden sind und hoffe das es in der ewigen Statistik des Eierklauens bei dem einem vor Schreck gestorbenem Huhn geblieben ist. Die Frühschoppengesichter fanden sich heute morgen wieder im Festzelt ein, um die Leber wieder reichlich Arbeit zu verschaffen. Gegrilltes Eisbein, Kasseler, Sauerkraut und Kartoffelpürree wurden heruntergewürgt, das Schoppensilo wieder aufgetankt. Das waren die Highlights von der Kirmes 2005 die mir von altgedienten Amtsbrüdern und sonstigen skandalgeilem Gesocks angetragen wurde. Die Kollekte geht in diesem Jahr zu 100% an Amtsbruder Jörg Sch., damit er dann im nächstem Jahr wieder mit uns zusammen einen trinken kann! Bevor wir die Kiste nun ins Loch befördern, will ich euch noch Kraft meines Amtes das Kirmesbekenntnis zusprechen: Wir glauben an die Kirmes, das Kartoffelpufferessen, das Maibäume holen und das Saufen, und an die hinterhältige Pommesbude, der Wurzel bösester Magenabgase, empfangen durch den Dauersuff, geboren unter Kopfschmerzen, gelitten unter abgestandenem Bier, gestorben an Leberzirrhose und begraben in einem Schlammloch. Am fünften Tage durch das Freibier der Triebtrinker erlöst. Er säuft an der Theke, von dort wird er kommen, um das Zelt und die Straße vollzukotzen. Wir glauben an den fürchterlichen Sex, die Gemeinschaft der am Leben gebliebenen Hühner, Vergebung der abgestorbenen Gehirnzellen, Auferstehung aus dem Koma und die ewige Kirmes! Prost!!!
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Salatkirmes Germerode 10.bis 14. Mai 2018

Rede der

Kirmesbeerdigung am 09.

Mai 2005

von Kirmespfarrer Heiko

Becker

Begrüßung Sehr bedauernswertes Trauerhaus, liebe Freibiergesichter und sonstige geldgierig geiernden  Anwesende (damit sollten alle Begrüßt sein)! Wir sind hier zusammen gekommen um Abschied zu nehmen von unserer über alles geliebten Salatkirmes. Fünf Tage hat sie es mit uns ausgehalten, aber nachdem sie uns notgeilen und sabbernden Alkoholvernichtungsmaschinen im Festzelt mit ansehen mußte, zog sie es doch lieber vor aus diesem grausamen Dasein zu entfliehen und wieder für ein komplettes Jahr in ihre Kiste zu springen. Wie in jedem Jahr, möchte ich Euch einen kleinen Überblick über unseren Trauerfall verschaffen. Hauptrede Schon am frühen Donnerstag kammen einige Jungväter die von Ihrem Saufgelage zum Vatertag aus der Ferne zurückkammen, um sich traditionell ihrem Schicksal, dem finalen Abschusses hinzugeben. Was garnicht erst allen gelang, legte sich doch Christian G. in naher Umgebung des Festzeltes zur Ruhe nieder um dann wieder mit frisch gesammelten Kräften ins Geschehen einzugreifen. Was ihm aber Aufgrund des wohl schon immensen Bierkonsums dann aber doch nicht mehr glückte. Diese Truppe zeigte weiter Auflösungserscheinungen. Ein anderer, vom Alkohol schwer gezeichneter Vater Namens Mike V. zweifelte wohl an Länge der Theke sodas er sich spontan bereit erklärte diese mit vollem Körpereinsatz der Länge nach auszumessen. Als das zu seiner Zufriedenheit getan war konnte der Abend mit dem Discoteam Merlin beginnen. Das Zelt füllte sich rasch. Zu spätere Stunde als die Disco in vollem Gange war stürzte sich der  Kirmesbursche Florian Z. völlig in seine Aufgabe, oberste Priorität hatte fortan die Rundumversorgung der Showgirls, die zum Einheizen der nun voll in Wallung geratenen notgeilen Meute engagiert wurden war. Er nutze jede Gelegenheit um die Damen zu unterstützen und um den ein oder anderen Blick hinter Die Kulissen zu tätigen. Dir sei verziehen für dieses Unsittige treiben. Der Freitag begann dann mit dem Kartoffelpufferwettessen, diese wurden wiedermal in rauen Mengen verschlungen. Somit war wieder eine feste Grundlage geschaffen für weiter anstehende Alkoholexzesse. Für die musikalische Unterhaltung sorgte an diesem Abend in erster Linie die Tanzband Suspenders und die Marchingband Dietemann. Man sollte meinen das ganze hatte somit einen geregelten Ablauf doch die Tanzgöttinnen (von meinem ehemaligen Amtsbruder Jörg Sch. auch als Krampfadergeschwader tituliert) schafften es ein ums andere Mal die Veranstaltung total zu unterbrechen, um in ihrem absolut aufgemotztem, figurbetont gekleideten, scharfmachendem Zustand sämtlichen notgeilen, räudigen Böcken das Wasser im Mund zusammenzulaufen zu lassen. So angeheizt wurde dann noch getanzt, gesoffen und das ganze andere schweinische Gedöns getrieben bis auch der letzte keinen Sinn darin sah noch weiter seinem eigenem körperlichem Misbrauch zu huldigen. Nach einer viel zu kurzen Nacht haben sich die Waldkämpfer am Samstagmorgen zusammengefunden um dem ein oder andererem Maibaum denn gar auszumachen. Da noch keiner der Kirmesburschen mit ausreichend Marschverpflegung anwesend war wurde das Improvisationstalent der schon Anwesenden gefordert, die sich kurzum bei Kai M. Fremdverpflegen mussten. Beim Ausrücken war dann erhöhte Aufmerksamkeit gefordert um nicht aus versehen das Waldtaxi ala Mistwagen zu erwischen. Im Wald angekommen wurde sofort Stellung bezogen. Der größte Teil der Meute machte sich gleich auf um zu schaffen, der andere Teil trichterte sich literweise Hopfenblütentee in den Wanst und nutzt die Gunst der Stunde zum Entgassen. Fünf Exkirmesburschen bauten ihr Sauflager direkt am Wegesrand auf um das wilde Treiben nicht aus den Augen zu verlieren. Nach kurzer Zeit wurde der erste Hänger aus dem Wald gezogen, unter den kritischen Augen der fünf Wegelagerer wurde bekanntgegeben das der kleine Hänger im wohl hochverdichtetem Zustand 200 Maibäumchen geladen hat. Die arbeitende Meute unter der Leitung der Kirmesburschen und einem mysteriös Waldkämpfer Namens Timberquecke machten jetzt erst richtig ernst, befand man sich doch schließlich auf dem besten Weg sämtliche Rekorde aus den letzten Jahren zu schlagen. Und so hochmotiviert spielten auch die wechselhaften Wetterbedingungen keine Rolle mehr. Exakt 8.53 Uhr war es dann soweit, das Ergebnis stellte alles bis jetzt dagewesene in den Schatten, laut lies man verkünden auf dem Großen sind 150 und auf dem Kleinen 200 Bäume. Das musste reichen! Zum Frühstück begab man sich ins Festzelt, wo wieder ausreichend Verpflegung zur Verfügung gestellt wurde. Das war nicht immer so! Der Zeitplan war in keinster Weise gefährdet und so konnte auch das Ständchenspielen pünktlich um 11.30 Uhr mit musikalischer Unterstützung von der Werrataler Blasmusik in Angriff genommen werden. Die Maibaumverteiler bekammen Anweisung mit den Bäumchen sparsam umzugehen, wollte man doch denn Rekord nicht mit einer zusätzlichen Waldrunde in Gefahr bringen. Es blieben zum erstaunen Aller sogar noch zwei Bäumchen übrig. Beim Ständchen spielen wurde dann ein weiterer Rekord in Auge gefaßt. So braucht man für die Strecke zwischen Reinhards Karl bis auf Höhe Remmert alles in allem ca. 250m sage und schreibe 3 Stunden. Die Kirmes lief Gefahr am Abend ohne die Burschen anzufangen. Am Abend riefen die Kirmesburschen die Welt auf, nach Germerode zum heißgeliebten Samstagabend zu pilgern, und die Taschen der Burschen gut zu füllen. Timeless preßte den Besuchern aus den noch leicht verschmalzten Ohren den restlichen Schmalz heraus. Nach dem zehnten Schoppen geriet auch der letzte Stimmungsbremser in Wallung, gegen Mitternacht war das Zelt wieder einmal zum Bersten gefüllt, und mancher Besucher auch. Um Halbzwei Ereignete sich dann folgendes. Mein Extra aus der Ferne angereister Amtsbruder Jörg Sch. wollte sich noch ein paar Bier genehmigen um seinen Seelenfrieden zu finden, doch er rechnete nicht mit den an der Kasse sitzenden geldgeilen Kirmesgemeinschaft. Bevor die Situation völlig eskalierte schreitete das Weib von Amtsbruder Jörg ein und schlichtete die Situation mit den Worten, er solle sich nicht erzürnen. So zogen die Beiden von dannen investierte das gesparte Geld in eine räudige Bratwurst und an deren Seelenfrieden war in dieser Nacht nicht mehr zudenken. Die restliche aufgegeilte Meute die davon nichts mitbekam feiert dann noch bis Fünf Uhr mit Musikalischer Unterstützung auf Bänken, Tischen und Paletten. Bis wann genau die letzten grandiosen Kampftrinker durchhielten ist mir nicht zu Ohren gekommen. Am Sonntag hatte der Wettergott dann während dem Umzug ein einsehen mit unseren beiden Kirmesburschen, die es auch in diesem Jahr fertig gebracht haben wieder einen ansehnlichen Kirmeszug mit vielen Motivwagen auf die Beine zustellen. Nach der Kirche, die in diesem Jahr recht Unterhaltsam gestaltet wurde, durch Amtsschwester Dorlies Sch., ging der Umzug dann trockenen Fußes wieder in Lindwurmartiger Gestalt durch das ganze Dorf. Im Festzelt  angekommen wurde dann das ganze Pack wider auf schnellstem Wege mit Brüh versorgt, um nicht an Alkoholmangelerscheinungen vorzeitig die Segel streichen zu müssen. Stefan B. konnte diesen Mangelerscheinung jedoch nicht mehr verbergen,  „ein Klosthaler“  der Bedienung war die Verzweiflung in den Augen abzulesen. Ein paar Andere Mutige wagten sogar die Köstlichkeiten der Landfrauen die für Kaffee und Kuchen sorgten in sich reinzuschlingen. Ein Fehler jedoch war es, nur die für die Fahne und Läuferstock klauenden üblichen Verdächtigen im Auge zu behalten. So gelang es nämlich ein für dieses Amt völlig Ungedientem den Läuferstock zu entwenden. Nach dem Auslösen des Teiles durfte dann dieser Ungediente mit Namen Nils Z. ins Zelt eintanzen. An die nächstjährigen Kirmesburschen: Das Amt des Läufers dürfte damit vergeben sein. Abends dann wurde von einem kleinem unerschrockenem weil noch nicht ausreichend mit Brüh gefülltem von tiefer Kälte gebeuteltem  Haufen und der Hilfe der Steigerwälder, die wohl noch hinlänglich aus dem letzten Jahr bekannt gewesen sein müssen, mehrer Reanimationversuche unternommen um den Abend doch noch zum Leben zu erwegen. Für alle die nicht dagewesen sind: und das waren viele: es blieb bei diesen Versuchen, so wollen wir weiter kein Wort darüber verschwenden. Über das Eierklauen, wenn es denn stattgefunden hat, liegen mir keine Informationen vor Ich gehe davon aus das auch in diesem Jahr wieder einige Hühner um ihre hart Arbeit erleichtert wurden sind und hoffe das es in der ewigen Statistik des Eierklauens bei dem einem vor Schreck gestorbenem Huhn geblieben ist. Die Frühschoppengesichter fanden sich heute morgen wieder im Festzelt ein, um die Leber wieder reichlich Arbeit zu verschaffen. Gegrilltes Eisbein, Kasseler, Sauerkraut und Kartoffelpürree wurden heruntergewürgt, das Schoppensilo wieder aufgetankt. Das waren die Highlights von der Kirmes 2005 die mir von altgedienten Amtsbrüdern und sonstigen skandalgeilem Gesocks angetragen wurde. Die Kollekte geht in diesem Jahr zu 100% an Amtsbruder Jörg Sch., damit er dann im nächstem Jahr wieder mit uns zusammen einen trinken kann! Bevor wir die Kiste nun ins Loch befördern, will ich euch noch Kraft meines Amtes das Kirmesbekenntnis zusprechen: Wir glauben an die Kirmes, das Kartoffelpufferessen, das Maibäume holen und das Saufen, und an die hinterhältige Pommesbude, der Wurzel bösester Magenabgase, empfangen durch den Dauersuff, geboren unter Kopfschmerzen, gelitten unter abgestandenem Bier, gestorben an Leberzirrhose und begraben in einem Schlammloch. Am fünften Tage durch das Freibier der Triebtrinker erlöst. Er säuft an der Theke, von dort wird er kommen, um das Zelt und die Straße vollzukotzen. Wir glauben an den fürchterlichen Sex, die Gemeinschaft der am Leben gebliebenen Hühner, Vergebung der abgestorbenen Gehirnzellen, Auferstehung aus dem Koma und die ewige Kirmes! Prost!!!