© Salatkirmes Germerode 2019 - Webmaster Rolf Nickel
Salatkirmes Germerode 30. Mai bis 03. Juni 2019

Rede der Kirmesbeerdigung am 25. Mai 2009 von Kirmespfarrer Olaf Stock

Seid gegrüßt, ihr räudigen Waldkämpferinnen, Suffziegen und sonstige Suffschwiene und Männer. Dieses Amt ist mir, Olafine von Leberzirrhose, in letzter Sekunde übertragen worden, da mein Amtsbruder Olaf St. bis auf weiteres beurlaubt wurde. Später dazu mehr. Bevor wir die uns so lieb gewordene Kirmes in ihr kühles Loch schmettern, lasst uns besinnen und noch einmal ihr Leben und Treiben lauschen. Nun hat in Germerode auch die „Entmannziepation“ (oder so ähnlich) Einzug gehalten. Gibt’s den keine richtigen Männer mehr in Germerode?! Als erste Kirmesmaichen gehen die Moni Sch. und Sabrina Z. in die Annalen der Geschichtsbücher ein. Die neue Kirmes war geboren. Am Donnerstagnachmittag waren, die nicht mehr so ganz jungen Jungväter nach ihrer mindestens wenn nicht noch längeren Tour (bis zur Schutzhütte am Eichberg), die Ersten die gegen 16:00 Uhr das Zelt betraten und damit den Altersdurchschnitt für den gesamten Kirmes- Donnerstag um 150% anhoben. Als Scharen von Jungvolk aus der Umgegend am Abend nach Germerode reiste, um den DJ’s aus der Mausefalle bzw. dem Amadeus zu lauschen, sang der Altersdurchschnitt rapide ab. Stand da im Programm nicht was von Discoteam Merlin. Und Bilder, wer macht die am Donnerstag?! Leider musste unser höchst amtlicher Bilderkippser Rolf G.N. wohl seinen Schönheitsschlaf halten, damit er für das am Freitag stattfindende AC/DC-Konzert am Hockenheimring gut aussah. Oder war das doch stiller Protest?! Nach dem am Freitagmorgen mit Baggern die Scherben der 900 Gläsern (laut aussage von K-W-S) weggeräumt waren, konnte der Abend kommen. Die Suffziegen und Suffschwiene wollten nun ihre Magenwände mit frisch geschlachteten und hausgemachten Erdäpfelpuffer der Metzgerei H. füllen bzw. beim „geilen Keiler“ Grundlage schaffen, für das was kommen sollte. Die Hüppe-Truppen des Schpochtvereins boten uns in den ihre Tänze da, obwohl bei einem Tanz streikte das Abspielgerät der Kapelle oder war dass doch Sabotage?! Später gab Mike V. den Leitspruch der Kirmes aus: „Wer tanzt hat kein Geld zum saufen“ Prost. Sodom und Gomorrha am Samstagmorgen! Waren das noch Zeiten früher als die Gummistiefel aus Holz waren und die Maichen Kirmessamstag Ausschlafen konnten. Was war statt dessen? Gemischtes Doppel. Waldhexen und Baumpflücker fanden sich gemeinsam ein, um in den Wald zu ziehen. Einige Weiber wollten wohl doch nicht ihr Versprechen halten und lieber weiter träumen wie Sandra M.. Doch die Kirmesmaichen zeigt sich unerbittlich und schafften Sie in den Wald. Der einer der jüngeren Waldkämpfer (Jens Z.) braucht wohl noch ein bisschen Heimatkunde. Wieviel Einwohner bzw. Haushalte hat Germerode? Und was ist der Unterschied, und wie viel Bäume braucht man da so? (101?!). Hat wohl nicht ganz gereicht, da die Waldkämpfer/innen noch mal los mussten in den Wald und das um 17.15 Uhr; sie hatten wohl den „Rasen“ vergessen. Auch dies mal sind wir vom den lautstarken Spielchen vom ewigen Kirmesburschen Nils Z. mit dem Trecker verschont geblieben. Der böse abtrünnige Kirmes-Saboteur R „Gonso“ N wurde mit einem Kirmesbaum (der diesen Namen wahrlich verdient hatte) bestochen, doch noch mal den Weg ins Festzelt zu finden und Bilder zu machen. Der Baum müsste für das Aufstellen noch gekürzt werden, damit er nicht zu weit über das Haus ragte und das gesamte Unterdorf somit beschattete. Der Wettbewerb des größten Maibaum ist nun eröffnet (Rekord vom letzten Jahr eingestellt). Vom Rest kann er jetzt bis zur nächsten Kirmes heizen. Beim Amtsbruder Benno Z. wurde wieder richt vorgeglüht und der Ein oder Andere schaffte dann den Weg ins Zelt nicht mehr. Dort blies die Band Timeless den Ohrschmalz der räudigen Säuferinnen und Säufer richtig raus, und animierte die Massen zum Tanzen und feiern bis zum Morgen. Allen voran Amtsbruder Alex St. der so richtig abrockte. So in Fahrt übergoss er sogar Auswärtige mit dem begehrten Gerstensaft. Erfreulich dass es wieder eine Sekt- - äh ich meine - diesmal eine Cocktailbar gab. Dies konnte nur eins bedeuten, noch mehr Schädelweh und Kotzgefahr! Am Sonntag ging es nach zu meist kurzem Schlaf und den üblichen Packungen Aspirin zur allgemeinen Alkoholverdunstungsstunde in die Kirche, wo Pfarrerin Dorlis Sch. den Kirmespfarrer begrüßen wollte, der jedoch war nicht anwesend. Er prüfte lieber ob die Brüh schon die gewünschte Trinktemperatur hatte. Kurz darauf wurde er bis auf weiteres beurlaubt und ich trat an seine Stelle. Nach der Kirche nahmen die Teilnehmer des Kirmesumzuges Aufstellung und warteten und warteten. Auf was warteten sie wohl? Die Polizei! Nach dem diese wohl nicht kommen wollte oder konnte, entschlossen sich die Kirmesmaichen los zu laufen, im wahrsten Sinne des Wortes. Ach noch, was an die zwei Kirmesjungs, ein Kleid oder Rock hätte euch auch gut gestanden! Die Rotjacken-Kids hatten Mühe mit marschieren und spielend der voranstürmenden Kirmesgesellschaft zu folgen. Nach dem Tanz auf dem Anger ging’s zurück ins Zelt und an die Theke, beim Rückweg passiert dann fast ein Unglück. Um ca. 15:23 Uhr fiel der Baum vom Rapunzel (Sascha W.) einem Bergwildparkkämpfer fast auf den Kopf. Der Baum war wohl nicht standesgemäß verankert. Noch mal Glück gehabt. Der Läufer hat zwar das Stockdrehen gut geübt, er hätte jedoch das festhalten auch mal üben sollen. Uuuuuuralt-Bursche Mathias K. klaut das gute Stück. Noch was an den Festwirt, er sollte sich mal überlegen, ob er nicht ans Karussell auf den Festplatz ein Bierschiffchen aufstellen sollte. Dann würden die Väter den ganzen Nachmittag auch am Karussell stehen bleiben. Heute Morgen ging es ein letztes mal ins Zelt zum Frühschoppen hineinschütten. Am Mittag wurden die Mägen noch einmal mit Haxe, Leberkäse, Sauerkraut und Kartoffelbrei verdichtet und auf das Freibier-Saufen vorbereitet. Der Kirmespfarrer wurde auch nicht mehr gesehen, außer kurz vorm Freibier. Dieses Jahr fand das Freibier-Saufen schon vor der Trauerfeier statt. Ich dachte den Leichenschmaus gibt’s doch erst hinterher?! So das war die diesjährige Kirmes 2009 so grob. Doch bevor wir Sie ins Loch werfen, wollen wir noch einmal die von Alkohol aufgequollen Hände falten beten: Säufer unser, der Du trinkst an der Theke. Geheiligt werde dein Bierglas. Dein Bierfurz komme. Deine Bierfahne wehe. Wie im Bierzelt so auch hier. Unser Täglich AKE gib uns heute. Und vergib uns den Vollsuff. Wie auch wir vergeben unser Leber. Und führe uns nicht in Versuchung eine Selters zu trinken. Sondern erlöse uns von dem Kater. Denn dein ist Suff und der Alkohol in Ewigkeit. Prösterchen ... Die Kollekte ist heute für unsern beurlaubten Kirmespfarrer bestimmt, damit er sich den Urlaub auch leisten kann. Noch was, die Kirmesversammlung findet nachher im Zelt statt. So das war’s! Jetzt könnt ihr sie reinschmettern!
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Salatkirmes Germerode 30. Mai bis 03. Juni 2019

Rede der Kirmesbeerdigung am 25.

Mai 2009 von Kirmespfarrer Olaf

Stock

Seid gegrüßt, ihr räudigen Waldkämpferinnen, Suffziegen und sonstige Suffschwiene und Männer. Dieses Amt ist mir, Olafine von Leberzirrhose, in letzter Sekunde übertragen worden, da mein Amtsbruder Olaf St. bis auf weiteres beurlaubt wurde. Später dazu mehr. Bevor wir die uns so lieb gewordene Kirmes in ihr kühles Loch schmettern, lasst uns besinnen und noch einmal ihr Leben und Treiben lauschen. Nun hat in Germerode auch die „Entmannziepation“ (oder so ähnlich) Einzug gehalten. Gibt’s den keine richtigen Männer mehr in Germerode?! Als erste Kirmesmaichen gehen die Moni Sch. und Sabrina Z. in die Annalen der Geschichtsbücher ein. Die neue Kirmes war geboren. Am Donnerstagnachmittag waren, die nicht mehr so ganz jungen Jungväter nach ihrer mindestens wenn nicht noch längeren Tour (bis zur Schutzhütte am Eichberg), die Ersten die gegen 16:00 Uhr das Zelt betraten und damit den Altersdurchschnitt für den gesamten Kirmes-Donnerstag um 150% anhoben. Als Scharen von Jungvolk aus der Umgegend am Abend nach Germerode reiste, um den DJ’s aus der Mausefalle bzw. dem Amadeus zu lauschen, sang der Altersdurchschnitt rapide ab. Stand da im Programm nicht was von Discoteam Merlin. Und Bilder, wer macht die am Donnerstag?! Leider musste unser höchst amtlicher Bilderkippser Rolf G.N. wohl seinen Schönheitsschlaf halten, damit er für das am Freitag stattfindende AC/DC-Konzert am Hockenheimring gut aussah. Oder war das doch stiller Protest?! Nach dem am Freitagmorgen mit Baggern die Scherben der 900 Gläsern (laut aussage von K-W-S) weggeräumt waren, konnte der Abend kommen. Die Suffziegen und Suffschwiene wollten nun ihre Magenwände mit frisch geschlachteten und hausgemachten Erdäpfelpuffer der Metzgerei H. füllen bzw. beim „geilen Keiler“ Grundlage schaffen, für das was kommen sollte. Die Hüppe- Truppen des Schpochtvereins boten uns in den ihre Tänze da, obwohl bei einem Tanz streikte das Abspielgerät der Kapelle oder war dass doch Sabotage?! Später gab Mike V. den Leitspruch der Kirmes aus: „Wer tanzt hat kein Geld zum saufen“ Prost. Sodom und Gomorrha am Samstagmorgen! Waren das noch Zeiten früher als die Gummistiefel aus Holz waren und die Maichen Kirmessamstag Ausschlafen konnten. Was war statt dessen? Gemischtes Doppel. Waldhexen und Baumpflücker fanden sich gemeinsam ein, um in den Wald zu ziehen. Einige Weiber wollten wohl doch nicht ihr Versprechen halten und lieber weiter träumen wie Sandra M.. Doch die Kirmesmaichen zeigt sich unerbittlich und schafften Sie in den Wald. Der einer der jüngeren Waldkämpfer (Jens Z.) braucht wohl noch ein bisschen Heimatkunde. Wieviel Einwohner bzw. Haushalte hat Germerode? Und was ist der Unterschied, und wie viel Bäume braucht man da so? (101?!). Hat wohl nicht ganz gereicht, da die Waldkämpfer/innen noch mal los mussten in den Wald und das um 17.15 Uhr; sie hatten wohl den „Rasen“ vergessen. Auch dies mal sind wir vom den lautstarken Spielchen vom ewigen Kirmesburschen Nils Z. mit dem Trecker verschont geblieben. Der böse abtrünnige Kirmes-Saboteur R „Gonso“ N wurde mit einem Kirmesbaum (der diesen Namen wahrlich verdient hatte) bestochen, doch noch mal den Weg ins Festzelt zu finden und Bilder zu machen. Der Baum müsste für das Aufstellen noch gekürzt werden, damit er nicht zu weit über das Haus ragte und das gesamte Unterdorf somit beschattete. Der Wettbewerb des größten Maibaum ist nun eröffnet (Rekord vom letzten Jahr eingestellt). Vom Rest kann er jetzt bis zur nächsten Kirmes heizen. Beim Amtsbruder Benno Z. wurde wieder richt vorgeglüht und der Ein oder Andere schaffte dann den Weg ins Zelt nicht mehr. Dort blies die Band Timeless den Ohrschmalz der räudigen Säuferinnen und Säufer richtig raus, und animierte die Massen zum Tanzen und feiern bis zum Morgen. Allen voran Amtsbruder Alex St. der so richtig abrockte. So in Fahrt übergoss er sogar Auswärtige mit dem begehrten Gerstensaft. Erfreulich dass es wieder eine Sekt- - äh ich meine - diesmal eine Cocktailbar gab. Dies konnte nur eins bedeuten, noch mehr Schädelweh und Kotzgefahr! Am Sonntag ging es nach zu meist kurzem Schlaf und den üblichen Packungen Aspirin zur allgemeinen Alkoholverdunstungsstunde in die Kirche, wo Pfarrerin Dorlis Sch. den Kirmespfarrer begrüßen wollte, der jedoch war nicht anwesend. Er prüfte lieber ob die Brüh schon die gewünschte Trinktemperatur hatte. Kurz darauf wurde er bis auf weiteres beurlaubt und ich trat an seine Stelle. Nach der Kirche nahmen die Teilnehmer des Kirmesumzuges Aufstellung und warteten und warteten. Auf was warteten sie wohl? Die Polizei! Nach dem diese wohl nicht kommen wollte oder konnte, entschlossen sich die Kirmesmaichen los zu laufen, im wahrsten Sinne des Wortes. Ach noch, was an die zwei Kirmesjungs, ein Kleid oder Rock hätte euch auch gut gestanden! Die Rotjacken-Kids hatten Mühe mit marschieren und spielend der voranstürmenden Kirmesgesellschaft zu folgen. Nach dem Tanz auf dem Anger ging’s zurück ins Zelt und an die Theke, beim Rückweg passiert dann fast ein Unglück. Um ca. 15:23 Uhr fiel der Baum vom Rapunzel (Sascha W.) einem Bergwildparkkämpfer fast auf den Kopf. Der Baum war wohl nicht standesgemäß verankert. Noch mal Glück gehabt. Der Läufer hat zwar das Stockdrehen gut geübt, er hätte jedoch das festhalten auch mal üben sollen. Uuuuuuralt-Bursche Mathias K. klaut das gute Stück. Noch was an den Festwirt, er sollte sich mal überlegen, ob er nicht ans Karussell auf den Festplatz ein Bierschiffchen aufstellen sollte. Dann würden die Väter den ganzen Nachmittag auch am Karussell stehen bleiben. Heute Morgen ging es ein letztes mal ins Zelt zum Frühschoppen hineinschütten. Am Mittag wurden die Mägen noch einmal mit Haxe, Leberkäse, Sauerkraut und Kartoffelbrei verdichtet und auf das Freibier- Saufen vorbereitet. Der Kirmespfarrer wurde auch nicht mehr gesehen, außer kurz vorm Freibier. Dieses Jahr fand das Freibier-Saufen schon vor der Trauerfeier statt. Ich dachte den Leichenschmaus gibt’s doch erst hinterher?! So das war die diesjährige Kirmes 2009 so grob. Doch bevor wir Sie ins Loch werfen, wollen wir noch einmal die von Alkohol aufgequollen Hände falten beten: Säufer unser, der Du trinkst an der Theke. Geheiligt werde dein Bierglas. Dein Bierfurz komme. Deine Bierfahne wehe. Wie im Bierzelt so auch hier. Unser Täglich AKE gib uns heute. Und vergib uns den Vollsuff. Wie auch wir vergeben unser Leber. Und führe uns nicht in Versuchung eine Selters zu trinken. Sondern erlöse uns von dem Kater. Denn dein ist Suff und der Alkohol in Ewigkeit. Prösterchen ... Die Kollekte ist heute für unsern beurlaubten Kirmespfarrer bestimmt, damit er sich den Urlaub auch leisten kann. Noch was, die Kirmesversammlung findet nachher im Zelt statt. So das war’s! Jetzt könnt ihr sie reinschmettern!