© Salatkirmes Germerode 2018 - Webmaster Rolf Nickel
Salatkirmes Germerode 30. Mai bis 03. Juni 2019

Rede der Kirmesbeerdigung am 09. Mai 2016 von Kirmespfarrer

Olaf Stock

Es war Einenleipzig/Zweienleipzig im Jahre 1800 tobak als die Steppe brannte und die Hühner bellten, und man nicht genug Stroh herbeischaffen konnte, um das Feuer zu löschen. Mit diesem Worten möchte ich euch Vollsaufgeräte, Brennhörner, Maibaumpflücker und von Schlafentzug gezeichnete Kirmesgemeinde begrüßen. Was dieser anfangs gesagten Wort eigentlich bedeutet ist mir auch mehrjährigen Studium nicht klar und es ist auch scheiß egal. Wir haben uns wieder an diesem erbärmlichen Örtchen eingefunden, um Ihr „der Salatkirmes 2016“ das letzte Geleit zu geben. Wie war ihr Leben? Das von kurzen 5 Tagen, vollsaufen, rauchen, gammeln und rumhuren geprägt war, und teuer war Sie auch! Hören jetzt einige Highlights aus Ihrem Leben. Das Kirmesteam Annika Z. und Marvin Sch. hatten sich mächtig ins Zeug gelegt! Neue Schilder am Dorfeingang und professionelle Werbeplakate wurden von den Beiden über eine Werbeagentur gestaltet. Auch im Vorfeld wurde schon die neue Kirmesjugend zum Feiern im Jugendraum animiert! Am letzten Donnerstag erwachte Sie „die Salatkirmes“ zu neuem Leben. Der Wettergott ist doch ein Germeröder, den er hatte ein einsehen und lies pünktlich zum Vatertag die Sonne raus! Ich hatte da am letzten Wochenende so meine Bedenken! Am Abend heizten dem jungen „Gemüse“ aus dem Kreis, die DJ's Hagen u. Hahsenegger feat. MERLIN aus der Falle wieder richtig ein. Ich dachte teilweise ich bin auf einem Kindergeburtstag. Dann wurde auch noch „Puffbrause“ verlost, um die Stimmung weiter anzuheizen. Auch einige Ältere hatten sich eingefunden, um der Jugend beim Feiern zu helfen. Nach einigen Stunden des exzessiveren Feierns traten alle den Heimweg an. So kam es auch das einer der „Älteren“ Mike Sch. sich nach Hause begab. Jedoch nicht mehr wusste wo das im Dorf sein sollte. „Benne 5“ war das einzig was er noch wusste, als ihm durch ein freundliches junges Mädchen geholfen wurde nach Hause zu kommen (morgens um halb acht!). Am Freitag wurden wieder, die eigens kreierte Erdäpfelbrocken vom Graf von Fleisch, Carsten H. vernichtet, um für das bevorstehende AKE saufen gewappnet zu sein. Die Eröffnungsrede vom Kirmesmaichen Annika Z. viel mangels Stimme auch fast aus wurde aber noch bravourös gemeistert. Nur der Bursche hatte fast vor Schreck seinen Namen vergessen! Danach kam es wieder zum alljährlichen Wettbewerb des „schlechtesten Tänzer“ der Kirmes. Jedoch konnte in diesem Jahr keiner den Platz 1 bewerben, dank guter Vorbereitung! Nach dem die jüngsten des Spochtvereins aufgetreten waren, wurden dann doch einige notgeilen und sabbernden Kirmesmänner erweckt, als die „älteren“ Maichen mit Zylinder und sehr engen Kostümen auftragen. Später hatte ich ein Erlebnis der dritten Art. Der Altbursche, Kirmeswaise, ewiger Kapellenfahrer und „ich trinke nur alkoholfreies“, Nils Z. hat mit mir höchst persönlich einen „richtigen“ Kirmesschoppen getrunken! Meinen Respekt Nils! Die neue Band hat wohl nicht allen gefallen, die „ahlen Liede“ haben auch immer was zu meckern! Am Samstagmorgen trafen sich sämtliche die Maibaumkämpfer und Vollsaufgeräte des Ortes (und Solche die unbedingt dazu gehören wollen!). Der alte Bursche Jörg Sch. war wohl noch etwas vom Vortag benebelt, als er das Maibaumeinholgespann beim Rene F. abholte. Als er später (11.30 Uhr), beim mittlerweile traditionellen „Captain Morgen“ saufen (dies mal 2 Flaschen) wieder zu ihm kam, merke er erst das er ohne Schlüssel im Zündschloss unterwegs war, (Rene deine Hupe geht ja gar nicht!) Die Maibaumpflücker gaben auch dieses Jahr alles. Da sich Altbursche Matthias K. beschwert hatte „wenn ich nochmal so einen mickrigen Baum bekomme, brauch ich überhaupt keinen mehr!“ hatten sich die Maibaumkämpfer nochmal auf in den Wald gemacht, um einen „anständigen und würdigen“ Baum zu holen und damit endlich den Rekord vom R. Gonso N. aus dem Unterdorf einzustellen! Dieses gelang Ihnen! Das ist der einzig Maibaum den man vom Weltall aus sehen kann! Hat man mir berichtet. Und Am Heiligenberg ist es jetzt ein bisschen Schattiger! Beim alljährlichen Mittagessen beim ehemaligen Festwirt K.W.S. hatten die Vollsaufgeräte wohl den Bogen überspannt, und etwas über die Stränge geschlagen. Jedenfalls ist dem ehemaligen Festwirt der „Kragen geplatzt“ und teilte kurzerhand aus. Die räudige Meute kreierten auch einen neuen Text zum Song von Helene Fischer „Hacke voll durch die Nacht bis in die Schwemme um Halb acht....“ Einig hatten sich beim Samstag nachmittäglichen saufen etwas zu viel vorgenommen und könnten nicht mehr die Schuhe zu binden, und sind dann mit dem Taxi durchs Dorf nach Hause gefahren worden. Am Abend kamen aber so ziemliche alle wieder ins Zelt, um mit Band „SMASH“ bis in die frühen morgen stunden ordentlich ab zu rocken. Die bösen Tischzerfetzter waren auch nicht mehr unterwegs. Nach einer doch sehr kurzen Nacht, traf sich der jämmerliche Haufen von Kirmesjugend am Sonntagmittag zum Kirmesumzug am Festplatz. Einige ehemalige Kirmesburschen hatten wohl keinen Bock auf diese Veranstaltung und blieben gleich ganz weg. Nur einer konnte sich mit eine offiziellen Arbeitsunfähigkeit entschuldigen, Er lag mit Fieber im Bett. Nach der Alkohol- verdunstungsstunde kam es zu etwas unkoordinierten Ablauf. Das Kirmesteam war wohl noch nicht ganz wach. Die „Marchingband Dietemann“ verpassen fast den Beginn, da nimmt Bescheid sagte wann es denn genau losging. Mit Ihren Darbietungen zogen Sie dann den Umzug noch so in die Länge, dass es an der Kreuzung zur Gasse fast zum Zusammenstoß kam! Durch den neuen Umzugsverlauf durchs Derf, traf der Anfang vom Zug dort auf den Schluss! Gott sei dank war mittlerweile die Polizei eingetroffen und konnte schlimmeres verhindern. Durch den Aufruf unsere Ortsvorsteherin Ulrike Z. Hatten sich viele zum tanzen auf der Anger getraut. Am Montagmorgen hatten wohl das Kirmesmaichen und der Kirmebursche die Uhren noch auf Winterzeit eingestellt! Sie kamen eine Stunde nach beginn des Frühschoppens unter donnerndem Applaus der Frühschoppen-Vernichter ins Zelt, wo der Kirmesläufer (jedoch noch ohne Stock) schon auf Sie wartete. Die Kapelle spielte aber trotzdem munter auf. Am Nachmittag konnte dann auch noch Partybiest Wilusch Z. Den Läuferstock klauen. Kaum war dieser ausgelöst und zurück bei seinem Besitzer hatte auch der ehemalige Altbursche und Kirmesläufer Tobias Z. Den Stock geklaut, jedoch dauerte es ziemlich lange bis dieser Ausgelöst wurde. Dies waren die bisherigen Ereignisse der Kirmes, die mir von den altbewährten versoffenen, räudigen, stinkenden Kirmesspionen zugetragen wurden. Faltet nun eure vom Nikotin vergilbte und vom Suff aufgequollene Hände: Säufer unser, der du trinkst an der Theke, geheiligt werde dein Bierglas, Dein Bierfurz komme, Deine Bierfahne wehe, wie im Festzelt so auch hier, Unser täglich Sprit gib uns heute, und vergib uns unseren Vollsuff, wie auch wir vergeben unserer Leber, und führe uns nicht in Versuchung eine Selters zu trinken, sondern erlöse uns von dem Kater Denn dein ist Suff und der Alkohol in Ewigkeit, Prost... Bitte senkt noch einmal Eure vom Alkohol gezeichneten Suffköppe, damit wir den geheiligten Sarch in das Reich der Volltrunkenheit hinablassen können. Die Kollekte ist diesem Jahr für den Verein der zukünftigen Kirmesburschen bestimmt, damit wir heute nicht das letzte mal und für immer unsere Kirmes beerdigen. Nur geht hin zum Anger und lasst uns Tanzen!
© Salatkirmes Germerode 2018 - Webmaster Rolf Nickel
Salatkirmes Germerode 10.bis 14. Mai 2018

Rede der

Kirmesbeerdigung am 09.

Mai 2016 von

Kirmespfarrer Olaf Stock

Es war Einenleipzig/Zweienleipzig im Jahre 1800 tobak als die Steppe brannte und die Hühner bellten, und man nicht genug Stroh herbeischaffen konnte, um das Feuer zu löschen. Mit diesem Worten möchte ich euch Vollsaufgeräte, Brennhörner, Maibaumpflücker und von Schlafentzug gezeichnete Kirmesgemeinde begrüßen. Was dieser anfangs gesagten Wort eigentlich bedeutet ist mir auch mehrjährigen Studium nicht klar und es ist auch scheiß egal. Wir haben uns wieder an diesem erbärmlichen Örtchen eingefunden, um Ihr „der Salatkirmes 2016“ das letzte Geleit zu geben. Wie war ihr Leben? Das von kurzen 5 Tagen, vollsaufen, rauchen, gammeln und rumhuren geprägt war, und teuer war Sie auch! Hören jetzt einige Highlights aus Ihrem Leben. Das Kirmesteam Annika Z. und Marvin Sch. hatten sich mächtig ins Zeug gelegt! Neue Schilder am Dorfeingang und professionelle Werbeplakate wurden von den Beiden über eine Werbeagentur gestaltet. Auch im Vorfeld wurde schon die neue Kirmesjugend zum Feiern im Jugendraum animiert! Am letzten Donnerstag erwachte Sie „die Salatkirmes“ zu neuem Leben. Der Wettergott ist doch ein Germeröder, den er hatte ein einsehen und lies pünktlich zum Vatertag die Sonne raus! Ich hatte da am letzten Wochenende so meine Bedenken! Am Abend heizten dem jungen „Gemüse“ aus dem Kreis, die DJ's Hagen u. Hahsenegger feat. MERLIN aus der Falle wieder richtig ein. Ich dachte teilweise ich bin auf einem Kindergeburtstag. Dann wurde auch noch „Puffbrause“ verlost, um die Stimmung weiter anzuheizen. Auch einige Ältere hatten sich eingefunden, um der Jugend beim Feiern zu helfen. Nach einigen Stunden des exzessiveren Feierns traten alle den Heimweg an. So kam es auch das einer der „Älteren“ Mike Sch. sich nach Hause begab. Jedoch nicht mehr wusste wo das im Dorf sein sollte. „Benne 5“ war das einzig was er noch wusste, als ihm durch ein freundliches junges Mädchen geholfen wurde nach Hause zu kommen (morgens um halb acht!). Am Freitag wurden wieder, die eigens kreierte Erdäpfelbrocken vom Graf von Fleisch, Carsten H. vernichtet, um für das bevorstehende AKE saufen gewappnet zu sein. Die Eröffnungsrede vom Kirmesmaichen Annika Z. viel mangels Stimme auch fast aus wurde aber noch bravourös gemeistert. Nur der Bursche hatte fast vor Schreck seinen Namen vergessen! Danach kam es wieder zum alljährlichen Wettbewerb des „schlechtesten Tänzer“ der Kirmes. Jedoch konnte in diesem Jahr keiner den Platz 1 bewerben, dank guter Vorbereitung! Nach dem die jüngsten des Spochtvereins aufgetreten waren, wurden dann doch einige notgeilen und sabbernden Kirmesmänner erweckt, als die „älteren“ Maichen mit Zylinder und sehr engen Kostümen auftragen. Später hatte ich ein Erlebnis der dritten Art. Der Altbursche, Kirmeswaise, ewiger Kapellenfahrer und „ich trinke nur alkoholfreies“, Nils Z. hat mit mir höchst persönlich einen „richtigen“ Kirmesschoppen getrunken! Meinen Respekt Nils! Die neue Band hat wohl nicht allen gefallen, die „ahlen Liede“ haben auch immer was zu meckern! Am Samstagmorgen trafen sich sämtliche die Maibaumkämpfer und Vollsaufgeräte des Ortes (und Solche die unbedingt dazu gehören wollen!). Der alte Bursche Jörg Sch. war wohl noch etwas vom Vortag benebelt, als er das Maibaumeinholgespann beim Rene F. abholte. Als er später (11.30 Uhr), beim mittlerweile traditionellen „Captain Morgen“ saufen (dies mal 2 Flaschen) wieder zu ihm kam, merke er erst das er ohne Schlüssel im Zündschloss unterwegs war, (Rene deine Hupe geht ja gar nicht!) Die Maibaumpflücker gaben auch dieses Jahr alles. Da sich Altbursche Matthias K. beschwert hatte „wenn ich nochmal so einen mickrigen Baum bekomme, brauch ich überhaupt keinen mehr!“ hatten sich die Maibaumkämpfer nochmal auf in den Wald gemacht, um einen „anständigen und würdigen“ Baum zu holen und damit endlich den Rekord vom R. Gonso N. aus dem Unterdorf einzustellen! Dieses gelang Ihnen! Das ist der einzig Maibaum den man vom Weltall aus sehen kann! Hat man mir berichtet. Und Am Heiligenberg ist es jetzt ein bisschen Schattiger! Beim alljährlichen Mittagessen beim ehemaligen Festwirt K.W.S. hatten die Vollsaufgeräte wohl den Bogen überspannt, und etwas über die Stränge geschlagen. Jedenfalls ist dem ehemaligen Festwirt der „Kragen geplatzt“ und teilte kurzerhand aus. Die räudige Meute kreierten auch einen neuen Text zum Song von Helene Fischer „Hacke voll durch die Nacht bis in die Schwemme um Halb acht....“ Einig hatten sich beim Samstag nachmittäglichen saufen etwas zu viel vorgenommen und könnten nicht mehr die Schuhe zu binden, und sind dann mit dem Taxi durchs Dorf nach Hause gefahren worden. Am Abend kamen aber so ziemliche alle wieder ins Zelt, um mit Band „SMASH“ bis in die frühen morgen stunden ordentlich ab zu rocken. Die bösen Tischzerfetzter waren auch nicht mehr unterwegs. Nach einer doch sehr kurzen Nacht, traf sich der jämmerliche Haufen von Kirmesjugend am Sonntagmittag zum Kirmesumzug am Festplatz. Einige ehemalige Kirmesburschen hatten wohl keinen Bock auf diese Veranstaltung und blieben gleich ganz weg. Nur einer konnte sich mit eine offiziellen Arbeitsunfähigkeit entschuldigen, Er lag mit Fieber im Bett. Nach der Alkohol- verdunstungsstunde kam es zu etwas unkoordinierten Ablauf. Das Kirmesteam war wohl noch nicht ganz wach. Die „Marchingband Dietemann“ verpassen fast den Beginn, da nimmt Bescheid sagte wann es denn genau losging. Mit Ihren Darbietungen zogen Sie dann den Umzug noch so in die Länge, dass es an der Kreuzung zur Gasse fast zum Zusammenstoß kam! Durch den neuen Umzugsverlauf durchs Derf, traf der Anfang vom Zug dort auf den Schluss! Gott sei dank war mittlerweile die Polizei eingetroffen und konnte schlimmeres verhindern. Durch den Aufruf unsere Ortsvorsteherin Ulrike Z. Hatten sich viele zum tanzen auf der Anger getraut. Am Montagmorgen hatten wohl das Kirmesmaichen und der Kirmebursche die Uhren noch auf Winterzeit eingestellt! Sie kamen eine Stunde nach beginn des Frühschoppens unter donnerndem Applaus der Frühschoppen- Vernichter ins Zelt, wo der Kirmesläufer (jedoch noch ohne Stock) schon auf Sie wartete. Die Kapelle spielte aber trotzdem munter auf. Am Nachmittag konnte dann auch noch Partybiest Wilusch Z. Den Läuferstock klauen. Kaum war dieser ausgelöst und zurück bei seinem Besitzer hatte auch der ehemalige Altbursche und Kirmesläufer Tobias Z. Den Stock geklaut, jedoch dauerte es ziemlich lange bis dieser Ausgelöst wurde. Dies waren die bisherigen Ereignisse der Kirmes, die mir von den altbewährten versoffenen, räudigen, stinkenden Kirmesspionen zugetragen wurden. Faltet nun eure vom Nikotin vergilbte und vom Suff aufgequollene Hände: Säufer unser, der du trinkst an der Theke, geheiligt werde dein Bierglas, Dein Bierfurz komme, Deine Bierfahne wehe, wie im Festzelt so auch hier, Unser täglich Sprit gib uns heute, und vergib uns unseren Vollsuff, wie auch wir vergeben unserer Leber, und führe uns nicht in Versuchung eine Selters zu trinken, sondern erlöse uns von dem Kater Denn dein ist Suff und der Alkohol in Ewigkeit, Prost... Bitte senkt noch einmal Eure vom Alkohol gezeichneten Suffköppe, damit wir den geheiligten Sarch in das Reich der Volltrunkenheit hinablassen können. Die Kollekte ist diesem Jahr für den Verein der zukünftigen Kirmesburschen bestimmt, damit wir heute nicht das letzte mal und für immer unsere Kirmes beerdigen. Nur geht hin zum Anger und lasst uns Tanzen!