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Salatkirmes Germerode 30. Mai bis 03. Juni 2019

Rede der Kirmesbeerdigung am 29. Mai 2017 von Kirmespfarrer Thomas

Schön

Vertretung von Amtsbruder Jörg S. Sehr verehrte Kirmesgemeinde, sensationslustige Freibiergesichter, Frauenversteher, Schluckspechte und Trunkenbolde. Wir haben uns heute hier vereint um unserer geliebten Kirmes die letzte Ehre zu erweisen. Lasst in uns gehen, der unzüchtigen, verhurten und verhopften Tage gedenken. Unsere geliebte Kirmes war in die Jahre gekommen. Gezeichnet von den vergangenen Jahren war sie träge, fett, unattraktiv und vor allem unlukrativ geworden. Niemand wollte mit ihr etwas zu tun haben. Wer konnte der Kirmes eine Schlankheitskur verabreichen und Ihr zu neuem Glanz verhelfen….? Nachdem Peter Zwegat als zweiter Kirmesbursche abgesagt hatte und auch Schäuble den Kopf voll hatte, musste zwingend eine Lösung her. Auf der Suche nach Sparfüchsen und Besserwissern wurde man schließlich bei einigen Ex-Kirmesburschen fündig: Heiko S. (das Klingelkarnickel…….diese Spezies bekommt man selten zu Gesicht, weil verlässt nur ungern seinen Bau). Christian G. (der der Hektar hat……). Stefan B. (Künstlername: Stevie Flower (Bekannt durch Sätze wie: Seid ruhig, ihr habt es gleich hinter Euch). Olaf S. (Gassen….piiiiiep und Goldschmied). Um das Ganze nur ansatzweise nach Kirmes aussehen zu lassen, fehlten noch zwei Galionsfiguren welche brav vorwegtrotten. Ex-Kirmesbursche Tobi Z. (Reiz mich nicht, sonst aufs Maul), Ex-Kirmesbursche Tom S. (Erfinder des Endlosbieres), Läufer Tom T., Fahnenträger Jan-Jelle B. machten das Team perfekt. Das eigentliche Ziel für dieses Jahr war es, unsere Kirmes wieder auf Trab zu bringen. Das hieß, sparen was das Zeug hält. Aber dazu später mehr… Etliche Versammlungen beim Heiko S. waren von Nöten um den Weg zu bereiten. Tom.S. dachte sich ……sparen kann ich gut…….und dieser sparte sich dann die ein oder andere Teilnahme an den Besprechungen. Gemeinsam ging es ans Werk: Als erstes rückten Christian G.und Stevie B. dem Festwirt auf die Pelle. Hätte der gewusst, dass er es mit zwei Vollblutlandwirten zu tun bekommt, hätte er gleich die weiße Fahne geschwenkt. Vorgelegt wurde ihm ein 50 Punkte Plan von dem 48 Punkte umgesetzt wurden……schlussendlich sah es der Kirmeswirt unter Tränen ein und beschloss seinen Erlös der hungernden Germeröder Dorfjugend zu spenden. Eines hatte sich nicht geändert…bei so vielem Gequatsche kamen wie immer die Plakate und die Dauerkarten reichlich spät unter das Volk. Der erste Gang über den Festplatz ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Kein Karussell und kein Autoscooter. Nicht, dass es um den Haufen Altmetall aus den letzten Jahren jemals schade gewesen wäre, aber an welcher überteuerten Bude soll man denn seine Kiddies parken um das kühle Nass, halbwegs ungestört oral einführen zu können…, kann mir das einer sagen. Ich habe das Getöse vom Eherochen schon in meine Ohren: „Willst Du denn nur noch saufen oder dich zur Abwechslung mal um Deine Kinder kümmern?“ Boah…Danke! Donnerstag = Vatertag. Wie jedes Jahr schallten Gegröle und Krach durch die Vierbacher Straße. Spätestens jetzt wurde man unsanft daran erinnert das die Kirmes beginnt. Die Germeröder Fußballjugend traf sich wie immer bei Tom S. um die neue Bierdiät auszuprobieren = stets nach dem Motto: Bummsvoll und verlieren sie 3 Tage in einer Woche. Auf geht’s Richtung Festplatz. Fahnenträger Jelle B. hatte kurzerhand eine Vortankstelle eingerichtet. Über ein großes Plakat wurden Vorbeifahrende animiert: „Ihr hupt, Wir trinken“. Hätte die Meute darauf gewartet, wäre der ganze Alkohol verdunstet. Ein kurzer Blick auf das Zeiteisen = joo 23.30 Uhr, Zeit das Festzelt aufzusuchen. Das erste Hopfengesöff aus den Kunststofftrögen mit der Kopfschmerzformel gingen recht zäh hinunter. Irgendwann ist dem geschundenen Körper der Geschmack egal und die Brüh zischt wie Appelsaft. Die Musik erscheint einem nicht mehr so laut nur die große pelzige Zunge gestaltet das Sprechen schwierig. Man musste dieses Jahr böse vorsichtig sein. Es war ungewöhnlicherweise, ziemlich viel Fußboden zu sehen. Während man sonst im Suff nicht umfallen konnte, wurden jetzt kleine motorische Defizite leicht enttarnt. Was man noch sehen konnte, war das einige Helikopter-Eltern mit ihren Kindern den Diskoabend besuchten. Nich dass die Kleinen von der vielen selbst mitgebrachten Cola Durchfall bekommen. Es wurde Freitag….der allseits beliebte Dorfabend. Der Fanfaren- und Musikzug Frankershausen spielte so kräftig auf, so dass es einige Germeröder nicht mehr auf Ihren Sitzen gehalten hat. Aber mit dem Dirigenten war augenscheinlich irgendwas nicht in Ordnung. Entweder hatte er unkontrolliertes Körperzucken oder nen Stromkabel im Arsch. Und dann endlich wurde die Kirmes höchst offiziell von den Kirmesburschen eröffnet. Tom S. hatte wahrscheinlich sein Gehirn schon stark überstrapaziert. Er war nicht mal in der Lage sich 5 bis 7 Namen zu merken, las dann auch noch falsch vom Schmierblatt ab und verquackte die ganze Kirmesgemeinde in einem Namenpuzzle (Jelle Böttner). Viel souveräner zeigte sich da Tobi Z. Aber wartet mal…… war da nicht etwas… Mir ist doch tatsächlich zu Ohren gekommen das er sein Kirmesmädchen Marie für eine Dauerkarte und 40 Chips von seinem Kumpel ausgeborgt hat. Ja sind wir hier aufm Viehmarkt oder was….Ob sein Kumpel Pascal auch mitgeschnitten hat das es Brauch ist mit seinem Kirmesmädchen wenigstens einmal über die Kirmes zu schnackseln. Glaube nich……. Beim Eröffnungstanz konnte man sehen das Läufer Tom T. seinen Läuferstock gut verwahrt hat. Er tanzte als hätte er selbigen im….Piieep. Eine Frage beschäftigte mich dann noch…. wo waren die Kartoffelpuffer geblieben? Was soll man mit der übrigen Zeit machen die man sonst beim Warten auf die Fettscheiben vertrödelt hat. Vielleicht doch zu den Klängen von BOMusic gepflegt abtanzen und die AKE-Brühe in immer schnellerer Frequenz zu sich nehmen? Bei Mit- Organisator Heiko S. zeigte dieses dann Wirkung. Sein geistiger Terminkalender war zu späterer Stunde so durcheinander das er einfach schon mal FREIBIER auslobte. Das gab‘s Freitags noch nie und das Überangebot von Hefeteilchen gab den verbliebenen Anwesenden den Rest. Samstag in der Früh ist es Zeit die verkaterte Kirmesjugend zum Maibäumchen pflücken an die frische Luft zu entführen. Dass es dieses Jahr erst um halb Acht losgeht, hat sich nicht so richtig herumgesprochen. Stammpflücker Mathew H. „Don Porno“ wunderte sich das er um 6.00 Uhr allein vor der Kirche stand. Nach dem einige verirrte und verschlafene Schafe eingesammelt waren, ging‘s dann in den Wald. Sorge bereitet mir der Nachwuchs, noch am Vorabend die Teilnahme bekundet, zogen diese das heimische Bett der Wildnis vor. Nur Kirmesfrischling Paul K. konnte requiriert werden. Die Fußballfraktion trampelte mit den Kirmesburschen das Gras platt begeisterte wieder mit notorischem „Nichts-Tun“. Die Motorsägen jaulten durch das Unterholz und alle Helfer wurden mit unzähligen Blattläusen garniert. Der Planet brannte unerbittlich auf die gequollenen Köpfe hernieder. Das ist so bei der Germeröder Kirmes… Durchschnittswetter gibt es hier nicht. Entweder Saukalt oder Bummseheiß. Kirmesweise Nils (ich habe ne 2 Meter Megalite) Z. beäugte das Treiben akribisch. Gestört wurde die Gemeinschaft nur durch plötzliches heftiges Brennen in den Augen und einem komischen Geschmack auf der Zunge…..wird wohl irgendwo ein Tier verwest sein. Dann endlich Frühstück. Jetzt nen schönen Kaffee. Heiko S. quälte sich in das Unterholz in seinen Palästina Rennsandalen. Auf die Frage wo der Kaffee sei, schaute er wie ein verduztes Teletubbi. Aber das war nur der Anfang. Gefühlte 10 Gehacktesbrötchen für ca. 20 hungrige Mäuler, rote Zwiebeln, keine Gürkchen, kein Kaffee und jede Menge Brötchen mit Käse…..Käse das ist faule Milch…geht’s noch. Pluspunkte gab es nur für das eiskalte Bier. Auf Zurück nach Germerode. Und dann der Fauxpas des Tages. Der Kirmesweise hatte es noch gesagt: „Die Bäume werden erst ausgeteilt nachdem die Musik angefangen hat an der Kirche zu spielen.“ Christian G. (der der Hektar hat) und Ralli „das Schäfchen“ Z. hielt es nicht mehr in der Warteschlange. Sie verteilten in Rekordzeit die Maibäume im Ort. Logistisch völlig unkoordiniert fuhren Sie von A nach B und wieder nach A. Pünktlich zum Captain Morgan Dinner bei Obermaat Rene F. fanden sich alle Vollsaufgeräte wieder ein. Ach ja…..da war doch noch was. Die Kirmes 2017 ist ja unter den Kirmesrettungsschirm geschlüpft und es mussten einschneidende Veränderungen her. Ständchenspielen im ganzen Dorf …..gestrichen Das beliebte Currywurstfressen mit unbändigen Alkoholkonsum und Blasmusik….gestrichen Dafür wurde die Kapelle auf den Anger verfrachtet und mit einer mobilen Abfüllanlage wurde den Anwesenden noch die letzten Euronen aus der Tasche gelockt. Bratwurst wurde ja auch verkauft….Bratwurst? Wirklich?. Nachdem die frischen Schoppen bei Kaiserwetter die Lust auf einen Bruzzelriemen gestärkt hatten, verkündete Graf von Fleisch…..äh Wurst ist aus. Wie aus…wo ist Sie hin und kommt Sie wieder??? Mitten in der Kirmes und die Bratwurst ist alle, das ist genauso als wenn ein Bademeister im Schwimmbad sagen würde….äh Wasser ist heut aus. Der Stimmung tat dieses keinen Abbruch. Nur Benno Z. schaute etwas skeptisch drein. Seine beliebte Kirmesburschen Abfüllstation (Festplatz 1B) fiel den Veränderungen zum Opfer. Der Alkoholkonsum unter sommerlichen Temperaturen sollte für einige nicht ungestraft bleiben. Am Abend im Festzelt wurden die Kirmesurgesteine Rolf N., Hansi H. und Florian Z. schmerzlich vermisst. Tauchten aber zu späterer Stunde wieder auf. Nur Florian Z. blieb verschwunden. So…..nun aber den übersäuerten Körper unter die Dusche schwingen, Blattläuse abwaschen und den stotternden Körper mit einigen Zwibies auf den richtigen Kurs bringen. Und dann ab ins Zelt. Die Band RED, was im englischen ROT bedeutet, spielte vom Start weg Stimmungsmucke. Rot sah man nur wenn der männliche Part der Kapelle am Mikro war. Dagegen war der Küblböck ja der reinste Caruso. Einige Songs waren so verwurstet da konntest Du Brotbacken nicht von Arschbacken unterscheiden. Pluspunkte für die Songauswahl und die Stimmung war Spitze. Nur wenn man aufs Männerklo wollte, sah das aus, als hättest Du eine Horde Rinder durch die Kackbude gejagt. Die Klo-Frau hatte keine Zeit, sie war damit beschäftigt den männlichen Wildpinklern aufs Geschlechtsteil zu starren. Kirmesweise Nils Z. meldete das nun um 2.59 Uhr auch die Pommes aus waren…..nicht wirklich oder? Die Frau des Ex Kirmesburschen Timm S. lag plötzlich quer vor der Theke. Natürlich war da kein Alkohol im Spiel. Timm….ich denke mit dem angedrohten Kirmesrappelchen wurde das auch nichts mehr …oder? Gegen halb fünf wurden die Germeröder von der Quäckstimme erlöst und es konnte die wohlverdiente Nachtruhe angetreten werden. Es wurde mir sogar von der Warthe berichtet, dass es sich dort nicht viel besser angehört hat. Der selbsternannte Kirmesaltmaibaumpflücker und Kirmesweise Nils Z. kam von einem Frühstücksgelage in der V- Straße und vernahm heftiges Treiben in einem Gebüsch des DGH‘s. Dort machte ein Mädchen mit Kammerbach-Shirt mit einem Männlein Ihrer Wahl auch Frühstück. Das Brötchen wurde heftig gebuttert. Nachdem sie auf den Störenfried aufmerksam wurden, kam ein zörgerliches: „Das ist mir aber peinlich“. Jetzt aber Nachtruhe…. Um 12.30 Uhr in die Klosterkirche Germerode einlaufen. Der Flüssigkeitsüberschuss der letzten Tage wollte in der kühlen Kirche schlagartig nach draußen. Die Kondition am Grenzbereich und die Stimme angegriffen und leicht holprig. Kurz an den Maibäumen vorbei und schon war man wieder übersäht mit Blattläusen. Die 32ste evangelische und erste weibliche Pfarrerin in Germerode Dorlies S. (so schnell wird man in einer Predigt erwähnt) deckte Schwächen in der Bildung der Kirmesburschen und dem Team auf. 500 Jahre Reformation und die Klosterkirche Germerode war das Motto der diesjährigen Kirmes. Und dieses hat auch nicht unbedingt etwas miteinander zu tun. Entrüstet über so viel Unwissenheit in Ihrer Gemeinde spendiert die Pfarrerin den Anwesenden die längste Predigt in der Germeröder Geschichte und damit verbunden einen geschichtlichen Exkurs. „Wenn einer einschläft, fange ich von vorne an.“ Das würde ich als Drohung auffassen. Abschließend wurde man noch genötigt, kein Kleingeld in die Spendenkiste zu schmeißen, weil sie kein Bock auf das Zählen hat. Scheiße nur 2x2 Euro in der Tasche. So eine Aufforderung nach einem Samstagabend….unglaublich. Anschließend ging es bei hochsommerlichen Temperaturen zum Alkoholverdunstungsspaziergang durch Germerode. Einen Zuwachs an Jugendlichen fiel positiv im Umzug auf. Heiko S. kürzte ohne Absprache die Laufroute ab. Und so fanden sich alle am Anger ein um der Kirmesgeschichte zu lauschen (noch 2 Jahre und ich kann sie auswendig). Danach wurde dem frischen Schotter auf dem Anger mit stampfenden Bewegungen der nötige Halt verliehen. Selbst die Schärpe von Kirmesbursche Tom S. gab entnervt auf. Für die Wahl des schlechtesten Tänzers seit 100 Jahren können sie auf der Homepage der Salatkirmes Germerode abstimmen. Und nun aber weiter Richtung Festzelt. Das historische Fahrzeug von Matthias K. von den Dieselfüchsen versagte am Anger seinen Dienst. Ihn erwartete die Höchststrafe. Er musste sich samt Anhänger von Captain Morgan Obermaat Rene F. abschleppen lassen. Mit einem Dauergrinsen fuhr er das Gespann durch den Festumzug. Dass er mit dem Dauerständer überhaupt noch schalten konnte. Einige Zeit später erreichten die Zugmitglieder wieder die Heiligen Hallen, wo schon der Festwirt mit isotonischen Getränken und die Germeröder Landfrauen mit leckerem Kaffee und Kuchen warteten. Es war ein heißer Nachmittag. Die Suppe lief einem lauwarm am Bein runter und alle beteiligten des Kirmesteams sahen leicht gequält aus. Der Hitze geschuldet, machten Läufer, Fahnenträger und Begleitung Gesichter wie die „Angry Birds“ Die Fahne war bewacht wie „Fort Knoxs“ und verließ zeitig das Zelt. Kirmespapa Willusch Z. konnte es nicht fassen. Neuer Tag, neues Glück. Punkt 10.30 Uhr ging es ins Festzelt und der Hitzeschock war kaum zu beschreiben. Gefühlte 20 Schoppen und nicht einmal seichen…….alles aus der Haut, über den Rücken direkt in die Unterhose. Entdeckt wurde bei Tobi Z. auf dem Auto eingetrocknetes Ejakulat. War noch übrig vom Samstag. Ich frage mich wer einen Golf 4 so geil findet? Die Werrataler Blasmusik spielte nach Leibeskräften und war auch ohne Gehörverstärker gut zu vernehmen. Tubaspieler Patrick hatte fleißig seine Medikamente genommen. Das wohlbekannte „HA HA HA“ war nur selten zu vernehmen. Das war unsere Kirmes 2017 Bedanken möchte sich der Kirmespfarrer ausschließlich bei Allen, die die Kirmes möglich gemacht, Verantwortung übernommen und durch Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben. Haftungsausschluss: Die Handlung und alle handelnden Personen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Personen wären rein zufällig und interessieren hier keine Sau. Bevor wir jetzt die Überreste der Kirmes in Ihre letzte Ruhestätte stürzen, bitte ich Sie sich von Ihren Bänken zu erheben und die aufgedunsenen Hände zu falten und beten: Liebe gequälte Kirmes! Geheiligt werde dein Dasein gestern wie auch hoffentlich nächstes Jahr Deine Kartoffelpuffer komme zurück Unsere Bierfurz wehe Wie im Bierzelt so auch im Wald Unseren täglichen Vollsuff gib uns heute Wie auch wir vergeben unserer Leber Und führe uns nicht in die Kackbude Sondern erlöse uns von dem Bierschiss Denn dein ist der Suff und der Alkohol in Ewigkeit. Amen! Die Kollekte heute ist für die Gründung eines Kirmesmädchenverleihs von Tobi Z. bestimmt. Im Namen aller Angehörigen darf ich Sie zum Trauerfreibier in das Festzelt einladen. Ab mit Ihr ins Loch ….und besser Dich …..bis nächstes Jahr!
© Salatkirmes Germerode 2019 - Webmaster Rolf Nickel
Salatkirmes Germerode 30. Mai bis 03. Juni 2019

Rede der Kirmesbeerdigung am 29.

Mai 2017 von Kirmespfarrer Thomas

Schön

Vertretung von Amtsbruder Jörg S. Sehr verehrte Kirmesgemeinde, sensationslustige Freibiergesichter, Frauenversteher, Schluckspechte und Trunkenbolde. Wir haben uns heute hier vereint um unserer geliebten Kirmes die letzte Ehre zu erweisen. Lasst in uns gehen, der unzüchtigen, verhurten und verhopften Tage gedenken. Unsere geliebte Kirmes war in die Jahre gekommen. Gezeichnet von den vergangenen Jahren war sie träge, fett, unattraktiv und vor allem unlukrativ geworden. Niemand wollte mit ihr etwas zu tun haben. Wer konnte der Kirmes eine Schlankheitskur verabreichen und Ihr zu neuem Glanz verhelfen….? Nachdem Peter Zwegat als zweiter Kirmesbursche abgesagt hatte und auch Schäuble den Kopf voll hatte, musste zwingend eine Lösung her. Auf der Suche nach Sparfüchsen und Besserwissern wurde man schließlich bei einigen Ex-Kirmesburschen fündig: Heiko S. (das Klingelkarnickel…….diese Spezies bekommt man selten zu Gesicht, weil verlässt nur ungern seinen Bau). Christian G. (der der Hektar hat……). Stefan B. (Künstlername: Stevie Flower (Bekannt durch Sätze wie: Seid ruhig, ihr habt es gleich hinter Euch). Olaf S. (Gassen….piiiiiep und Goldschmied). Um das Ganze nur ansatzweise nach Kirmes aussehen zu lassen, fehlten noch zwei Galionsfiguren welche brav vorwegtrotten. Ex-Kirmesbursche Tobi Z. (Reiz mich nicht, sonst aufs Maul), Ex-Kirmesbursche Tom S. (Erfinder des Endlosbieres), Läufer Tom T., Fahnenträger Jan-Jelle B. machten das Team perfekt. Das eigentliche Ziel für dieses Jahr war es, unsere Kirmes wieder auf Trab zu bringen. Das hieß, sparen was das Zeug hält. Aber dazu später mehr… Etliche Versammlungen beim Heiko S. waren von Nöten um den Weg zu bereiten. Tom.S. dachte sich ……sparen kann ich gut…….und dieser sparte sich dann die ein oder andere Teilnahme an den Besprechungen. Gemeinsam ging es ans Werk: Als erstes rückten Christian G.und Stevie B. dem Festwirt auf die Pelle. Hätte der gewusst, dass er es mit zwei Vollblutlandwirten zu tun bekommt, hätte er gleich die weiße Fahne geschwenkt. Vorgelegt wurde ihm ein 50 Punkte Plan von dem 48 Punkte umgesetzt wurden……schlussendlich sah es der Kirmeswirt unter Tränen ein und beschloss seinen Erlös der hungernden Germeröder Dorfjugend zu spenden. Eines hatte sich nicht geändert…bei so vielem Gequatsche kamen wie immer die Plakate und die Dauerkarten reichlich spät unter das Volk. Der erste Gang über den Festplatz ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Kein Karussell und kein Autoscooter. Nicht, dass es um den Haufen Altmetall aus den letzten Jahren jemals schade gewesen wäre, aber an welcher überteuerten Bude soll man denn seine Kiddies parken um das kühle Nass, halbwegs ungestört oral einführen zu können…, kann mir das einer sagen. Ich habe das Getöse vom Eherochen schon in meine Ohren: „Willst Du denn nur noch saufen oder dich zur Abwechslung mal um Deine Kinder kümmern?“ Boah…Danke! Donnerstag = Vatertag. Wie jedes Jahr schallten Gegröle und Krach durch die Vierbacher Straße. Spätestens jetzt wurde man unsanft daran erinnert das die Kirmes beginnt. Die Germeröder Fußballjugend traf sich wie immer bei Tom S. um die neue Bierdiät auszuprobieren = stets nach dem Motto: Bummsvoll und verlieren sie 3 Tage in einer Woche. Auf geht’s Richtung Festplatz. Fahnenträger Jelle B. hatte kurzerhand eine Vortankstelle eingerichtet. Über ein großes Plakat wurden Vorbeifahrende animiert: „Ihr hupt, Wir trinken“. Hätte die Meute darauf gewartet, wäre der ganze Alkohol verdunstet. Ein kurzer Blick auf das Zeiteisen = joo 23.30 Uhr, Zeit das Festzelt aufzusuchen. Das erste Hopfengesöff aus den Kunststofftrögen mit der Kopfschmerzformel gingen recht zäh hinunter. Irgendwann ist dem geschundenen Körper der Geschmack egal und die Brüh zischt wie Appelsaft. Die Musik erscheint einem nicht mehr so laut nur die große pelzige Zunge gestaltet das Sprechen schwierig. Man musste dieses Jahr böse vorsichtig sein. Es war ungewöhnlicherweise, ziemlich viel Fußboden zu sehen. Während man sonst im Suff nicht umfallen konnte, wurden jetzt kleine motorische Defizite leicht enttarnt. Was man noch sehen konnte, war das einige Helikopter-Eltern mit ihren Kindern den Diskoabend besuchten. Nich dass die Kleinen von der vielen selbst mitgebrachten Cola Durchfall bekommen. Es wurde Freitag….der allseits beliebte Dorfabend. Der Fanfaren- und Musikzug Frankershausen spielte so kräftig auf, so dass es einige Germeröder nicht mehr auf Ihren Sitzen gehalten hat. Aber mit dem Dirigenten war augenscheinlich irgendwas nicht in Ordnung. Entweder hatte er unkontrolliertes Körperzucken oder nen Stromkabel im Arsch. Und dann endlich wurde die Kirmes höchst offiziell von den Kirmesburschen eröffnet. Tom S. hatte wahrscheinlich sein Gehirn schon stark überstrapaziert. Er war nicht mal in der Lage sich 5 bis 7 Namen zu merken, las dann auch noch falsch vom Schmierblatt ab und verquackte die ganze Kirmesgemeinde in einem Namenpuzzle (Jelle Böttner). Viel souveräner zeigte sich da Tobi Z. Aber wartet mal…… war da nicht etwas… Mir ist doch tatsächlich zu Ohren gekommen das er sein Kirmesmädchen Marie für eine Dauerkarte und 40 Chips von seinem Kumpel ausgeborgt hat. Ja sind wir hier aufm Viehmarkt oder was….Ob sein Kumpel Pascal auch mitgeschnitten hat das es Brauch ist mit seinem Kirmesmädchen wenigstens einmal über die Kirmes zu schnackseln. Glaube nich……. Beim Eröffnungstanz konnte man sehen das Läufer Tom T. seinen Läuferstock gut verwahrt hat. Er tanzte als hätte er selbigen im….Piieep. Eine Frage beschäftigte mich dann noch…. wo waren die Kartoffelpuffer geblieben? Was soll man mit der übrigen Zeit machen die man sonst beim Warten auf die Fettscheiben vertrödelt hat. Vielleicht doch zu den Klängen von BOMusic gepflegt abtanzen und die AKE-Brühe in immer schnellerer Frequenz zu sich nehmen? Bei Mit- Organisator Heiko S. zeigte dieses dann Wirkung. Sein geistiger Terminkalender war zu späterer Stunde so durcheinander das er einfach schon mal FREIBIER auslobte. Das gab‘s Freitags noch nie und das Überangebot von Hefeteilchen gab den verbliebenen Anwesenden den Rest. Samstag in der Früh ist es Zeit die verkaterte Kirmesjugend zum Maibäumchen pflücken an die frische Luft zu entführen. Dass es dieses Jahr erst um halb Acht losgeht, hat sich nicht so richtig herumgesprochen. Stammpflücker Mathew H. „Don Porno“ wunderte sich das er um 6.00 Uhr allein vor der Kirche stand. Nach dem einige verirrte und verschlafene Schafe eingesammelt waren, ging‘s dann in den Wald. Sorge bereitet mir der Nachwuchs, noch am Vorabend die Teilnahme bekundet, zogen diese das heimische Bett der Wildnis vor. Nur Kirmesfrischling Paul K. konnte requiriert werden. Die Fußballfraktion trampelte mit den Kirmesburschen das Gras platt begeisterte wieder mit notorischem „Nichts-Tun“. Die Motorsägen jaulten durch das Unterholz und alle Helfer wurden mit unzähligen Blattläusen garniert. Der Planet brannte unerbittlich auf die gequollenen Köpfe hernieder. Das ist so bei der Germeröder Kirmes… Durchschnittswetter gibt es hier nicht. Entweder Saukalt oder Bummseheiß. Kirmesweise Nils (ich habe ne 2 Meter Megalite) Z. beäugte das Treiben akribisch. Gestört wurde die Gemeinschaft nur durch plötzliches heftiges Brennen in den Augen und einem komischen Geschmack auf der Zunge…..wird wohl irgendwo ein Tier verwest sein. Dann endlich Frühstück. Jetzt nen schönen Kaffee. Heiko S. quälte sich in das Unterholz in seinen Palästina Rennsandalen. Auf die Frage wo der Kaffee sei, schaute er wie ein verduztes Teletubbi. Aber das war nur der Anfang. Gefühlte 10 Gehacktesbrötchen für ca. 20 hungrige Mäuler, rote Zwiebeln, keine Gürkchen, kein Kaffee und jede Menge Brötchen mit Käse…..Käse das ist faule Milch…geht’s noch. Pluspunkte gab es nur für das eiskalte Bier. Auf Zurück nach Germerode. Und dann der Fauxpas des Tages. Der Kirmesweise hatte es noch gesagt: „Die Bäume werden erst ausgeteilt nachdem die Musik angefangen hat an der Kirche zu spielen.“ Christian G. (der der Hektar hat) und Ralli „das Schäfchen“ Z. hielt es nicht mehr in der Warteschlange. Sie verteilten in Rekordzeit die Maibäume im Ort. Logistisch völlig unkoordiniert fuhren Sie von A nach B und wieder nach A. Pünktlich zum Captain Morgan Dinner bei Obermaat Rene F. fanden sich alle Vollsaufgeräte wieder ein. Ach ja…..da war doch noch was. Die Kirmes 2017 ist ja unter den Kirmesrettungsschirm geschlüpft und es mussten einschneidende Veränderungen her. Ständchenspielen im ganzen Dorf …..gestrichen Das beliebte Currywurstfressen mit unbändigen Alkoholkonsum und Blasmusik….gestrichen Dafür wurde die Kapelle auf den Anger verfrachtet und mit einer mobilen Abfüllanlage wurde den Anwesenden noch die letzten Euronen aus der Tasche gelockt. Bratwurst wurde ja auch verkauft….Bratwurst? Wirklich?. Nachdem die frischen Schoppen bei Kaiserwetter die Lust auf einen Bruzzelriemen gestärkt hatten, verkündete Graf von Fleisch…..äh Wurst ist aus. Wie aus…wo ist Sie hin und kommt Sie wieder??? Mitten in der Kirmes und die Bratwurst ist alle, das ist genauso als wenn ein Bademeister im Schwimmbad sagen würde….äh Wasser ist heut aus. Der Stimmung tat dieses keinen Abbruch. Nur Benno Z. schaute etwas skeptisch drein. Seine beliebte Kirmesburschen Abfüllstation (Festplatz 1B) fiel den Veränderungen zum Opfer. Der Alkoholkonsum unter sommerlichen Temperaturen sollte für einige nicht ungestraft bleiben. Am Abend im Festzelt wurden die Kirmesurgesteine Rolf N., Hansi H. und Florian Z. schmerzlich vermisst. Tauchten aber zu späterer Stunde wieder auf. Nur Florian Z. blieb verschwunden. So…..nun aber den übersäuerten Körper unter die Dusche schwingen, Blattläuse abwaschen und den stotternden Körper mit einigen Zwibies auf den richtigen Kurs bringen. Und dann ab ins Zelt. Die Band RED, was im englischen ROT bedeutet, spielte vom Start weg Stimmungsmucke. Rot sah man nur wenn der männliche Part der Kapelle am Mikro war. Dagegen war der Küblböck ja der reinste Caruso. Einige Songs waren so verwurstet da konntest Du Brotbacken nicht von Arschbacken unterscheiden. Pluspunkte für die Songauswahl und die Stimmung war Spitze. Nur wenn man aufs Männerklo wollte, sah das aus, als hättest Du eine Horde Rinder durch die Kackbude gejagt. Die Klo-Frau hatte keine Zeit, sie war damit beschäftigt den männlichen Wildpinklern aufs Geschlechtsteil zu starren. Kirmesweise Nils Z. meldete das nun um 2.59 Uhr auch die Pommes aus waren…..nicht wirklich oder? Die Frau des Ex Kirmesburschen Timm S. lag plötzlich quer vor der Theke. Natürlich war da kein Alkohol im Spiel. Timm….ich denke mit dem angedrohten Kirmesrappelchen wurde das auch nichts mehr …oder? Gegen halb fünf wurden die Germeröder von der Quäckstimme erlöst und es konnte die wohlverdiente Nachtruhe angetreten werden. Es wurde mir sogar von der Warthe berichtet, dass es sich dort nicht viel besser angehört hat. Der selbsternannte Kirmesaltmaibaumpflücker und Kirmesweise Nils Z. kam von einem Frühstücksgelage in der V- Straße und vernahm heftiges Treiben in einem Gebüsch des DGH‘s. Dort machte ein Mädchen mit Kammerbach-Shirt mit einem Männlein Ihrer Wahl auch Frühstück. Das Brötchen wurde heftig gebuttert. Nachdem sie auf den Störenfried aufmerksam wurden, kam ein zörgerliches: „Das ist mir aber peinlich“. Jetzt aber Nachtruhe…. Um 12.30 Uhr in die Klosterkirche Germerode einlaufen. Der Flüssigkeitsüberschuss der letzten Tage wollte in der kühlen Kirche schlagartig nach draußen. Die Kondition am Grenzbereich und die Stimme angegriffen und leicht holprig. Kurz an den Maibäumen vorbei und schon war man wieder übersäht mit Blattläusen. Die 32ste evangelische und erste weibliche Pfarrerin in Germerode Dorlies S. (so schnell wird man in einer Predigt erwähnt) deckte Schwächen in der Bildung der Kirmesburschen und dem Team auf. 500 Jahre Reformation und die Klosterkirche Germerode war das Motto der diesjährigen Kirmes. Und dieses hat auch nicht unbedingt etwas miteinander zu tun. Entrüstet über so viel Unwissenheit in Ihrer Gemeinde spendiert die Pfarrerin den Anwesenden die längste Predigt in der Germeröder Geschichte und damit verbunden einen geschichtlichen Exkurs. „Wenn einer einschläft, fange ich von vorne an.“ Das würde ich als Drohung auffassen. Abschließend wurde man noch genötigt, kein Kleingeld in die Spendenkiste zu schmeißen, weil sie kein Bock auf das Zählen hat. Scheiße nur 2x2 Euro in der Tasche. So eine Aufforderung nach einem Samstagabend….unglaublich. Anschließend ging es bei hochsommerlichen Temperaturen zum Alkoholverdunstungsspaziergang durch Germerode. Einen Zuwachs an Jugendlichen fiel positiv im Umzug auf. Heiko S. kürzte ohne Absprache die Laufroute ab. Und so fanden sich alle am Anger ein um der Kirmesgeschichte zu lauschen (noch 2 Jahre und ich kann sie auswendig). Danach wurde dem frischen Schotter auf dem Anger mit stampfenden Bewegungen der nötige Halt verliehen. Selbst die Schärpe von Kirmesbursche Tom S. gab entnervt auf. Für die Wahl des schlechtesten Tänzers seit 100 Jahren können sie auf der Homepage der Salatkirmes Germerode abstimmen. Und nun aber weiter Richtung Festzelt. Das historische Fahrzeug von Matthias K. von den Dieselfüchsen versagte am Anger seinen Dienst. Ihn erwartete die Höchststrafe. Er musste sich samt Anhänger von Captain Morgan Obermaat Rene F. abschleppen lassen. Mit einem Dauergrinsen fuhr er das Gespann durch den Festumzug. Dass er mit dem Dauerständer überhaupt noch schalten konnte. Einige Zeit später erreichten die Zugmitglieder wieder die Heiligen Hallen, wo schon der Festwirt mit isotonischen Getränken und die Germeröder Landfrauen mit leckerem Kaffee und Kuchen warteten. Es war ein heißer Nachmittag. Die Suppe lief einem lauwarm am Bein runter und alle beteiligten des Kirmesteams sahen leicht gequält aus. Der Hitze geschuldet, machten Läufer, Fahnenträger und Begleitung Gesichter wie die „Angry Birds“ Die Fahne war bewacht wie „Fort Knoxs“ und verließ zeitig das Zelt. Kirmespapa Willusch Z. konnte es nicht fassen. Neuer Tag, neues Glück. Punkt 10.30 Uhr ging es ins Festzelt und der Hitzeschock war kaum zu beschreiben. Gefühlte 20 Schoppen und nicht einmal seichen…….alles aus der Haut, über den Rücken direkt in die Unterhose. Entdeckt wurde bei Tobi Z. auf dem Auto eingetrocknetes Ejakulat. War noch übrig vom Samstag. Ich frage mich wer einen Golf 4 so geil findet? Die Werrataler Blasmusik spielte nach Leibeskräften und war auch ohne Gehörverstärker gut zu vernehmen. Tubaspieler Patrick hatte fleißig seine Medikamente genommen. Das wohlbekannte „HA HA HA“ war nur selten zu vernehmen. Das war unsere Kirmes 2017 Bedanken möchte sich der Kirmespfarrer ausschließlich bei Allen, die die Kirmes möglich gemacht, Verantwortung übernommen und durch Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben. Haftungsausschluss: Die Handlung und alle handelnden Personen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Personen wären rein zufällig und interessieren hier keine Sau. Bevor wir jetzt die Überreste der Kirmes in Ihre letzte Ruhestätte stürzen, bitte ich Sie sich von Ihren Bänken zu erheben und die aufgedunsenen Hände zu falten und beten: Liebe gequälte Kirmes! Geheiligt werde dein Dasein gestern wie auch hoffentlich nächstes Jahr Deine Kartoffelpuffer komme zurück Unsere Bierfurz wehe Wie im Bierzelt so auch im Wald Unseren täglichen Vollsuff gib uns heute Wie auch wir vergeben unserer Leber Und führe uns nicht in die Kackbude Sondern erlöse uns von dem Bierschiss Denn dein ist der Suff und der Alkohol in Ewigkeit. Amen! Die Kollekte heute ist für die Gründung eines Kirmesmädchenverleihs von Tobi Z. bestimmt. Im Namen aller Angehörigen darf ich Sie zum Trauerfreibier in das Festzelt einladen. Ab mit Ihr ins Loch ….und besser Dich …..bis nächstes Jahr!