© Salatkirmes Germerode 2019 - Webmaster Rolf Nickel
Salatkirmes Germerode 30. Mai bis 03. Juni 2019

Rede der Kirmesbeerdigung am 14. Mai 2018 von Kirmespfarrer Rolf Nickel

Sehr geehrte Kirmesgesellschaft, trauernde Frühschoppenvernichter, Anhänger des Kartoffelpufferfressens, Maibäumeverteiler, Freibiergesichter, Germeröder und sonstige Gestalten, die sich aus der Ferne hierhergewagt haben, seid herzlich begrüßt zu unserer Kirmesbeerdigung 2018. Besonderen Dank an Platzpräparator Thomas Sch. und die Absicherung des Trauerzugs durch unseren Wehrführer Volker K. Besonders freue ich mich, dass es sich die Kirmesburschen in kompletter Formation einrichten konnten, hier am finalen Platz der Rache des Kirmespfarrers sich seiner gerechten Strafe zu unterziehen. Was musste ich alles miterleben, damit wir heute in Andacht der vielen Missetaten der Kirmes gedenken können. Die Herren Kirmesburschen waren so nett, mich in der Kirmesgruppe eines Messenger-Dienstes von Anfang an mit aufzunehmen. Merke: Nur die dümmsten Kälber suchen sich ihren Metzger selber!!! Nach fünf Tagen des intensiven Biervernichtens und Bratwurstverschlingens müssen wir nun von unserer heißgeliebten Salatkirmes 2018 Abschied nehmen. Lasset uns nun zurückblicken auf die Entstehung und das fünftägige Leben unserer Salatkirmes… Nach der Sparfuchs-Kirmes 2017 mit sage und schreibe sechs Kirmesburschen und radikalen Änderungen zur Renditeoptimierung wurde relativ rasch die erste Aktionärsversammlung… äh Kirmesversammlung bei Mohnpapst Björn S. abgehalten. Zuerst waren die beiden Kirmesweisen Nils Z. – der mit der längsten Maglite und mal schnell im Laden Gucker, Olaf St. – Diva und Starkassierer vom Spochtverein und René F. – ich habe das Auto, von dem ich beim Fahren die Erdkrümmung erkennen kann / Mister Level 5 – für das Kirmesteam sofort Feuer und Flamme. Jungbursche Jan-Jelle B. – genannt der Schnakenhaken - war ebenfalls sofort dabei, nur Jungbursche Dennis Sch. (bei dem die Hose nicht richtig sitzt) musste noch begeistert werden – nach einigem zureden war auch er dabei und die Organisation konnte leidlich starten. Eine zweite Versammlung bei den Holländern machte mit Fahnenträger Paul K. „ich habe kein Kirmes-Poloshirt an“ und Läufer René D. das Kirmeshaus komplett – letzter musste krankheitsbedingt gegen Hendrik „ich habe ständig Hunger“ Z. ausgewechselt werden… aber nun konnte es losgehen. Wie ich dann permanent vernehmen konnte, war das Zeitmanagement und die Organisation ein permanentes Desaster, irgendwas war immer – deswegen bin ich ja so froh, dass sie sich wenigstens heute mal Zeit genommen haben. Es hatte ja auch früher gewisse Vorteile, wenn Kirmesburschen jüngeren Alters waren, aber wenn eine halbe Rentner-Band den Laden mit schmeißen soll, die zu Hause auf ihre Saupratzen aufpassen muss, dann wird das meistens nix – oder erst nach dem fünften Termin klappt mal irgendwas. Auch waren die besagten Herren relativ schreibfaul, dass Dennis und Jelle kurz vor einem Tobsuchtsanfall stand, da ihm keiner aus der Rentner-Band antworten wollte. Nachdem der Kirmespfarrer eine kurze Kalibirierung (auf germeröderisch Einnordung) vornahm, ging es danach wohl besser, sonst wären wir heute nicht hier. Die Wochen gingen ins Land, Verträge wurden geschlossen und andere Kirmessen besucht…, wenn man mal wieder genügend Leute hatte, oder man ließ es eben sein. Wenigstens zum AKE-Kirmesburschentreffen Ende Februar waren wir da und konnten unsere grellen Flyer im E-Werk unters Partyvolk des AKE-Kreises verteilen – mussten aber mit großem Bedauern vernehmen, das viele umliegende Kirmessen nicht mehr regelmäßig stattfinden werden. Ah ja… nur noch saufen und nix mehr arbeiten – denen können wir die Sparfuchs-Banditen vom letzten Jahr mal gerne ausleihen! Mit einer Trümmertruppe von 5 zusammengetrommelten Kirmesanhängern aus Germerode ging es in die große Stadt, um unsere Referenz zu erweisen. Um es nicht ganz so jämmerlich aussehen zu lassen, wurde Luisa M. noch als Eschwegerin in ein Kirmes-Shirt gesteckt, damit wenigstens eine weibliche Note bei uns dabei war. Nach geschätzten 90 Minuten waren die Experten René F. und Jelle B. schon wieder weg wegen irgendwas. Dennis verkrümelte sich mit seiner Flamme irgendwo im E-Werk hin, so dass ich mit Amtsbruder Olaf S. – der Gassendingsbums – den Event abbrach und mit ihm die Kegelbahn beim Mohnpapst aufsuchte. Keine 2 Minuten lag er in voller Länge auf der Bahn – scheinbar war das Bier vom Ernst Andreas nicht gut gewesen… Das Projekt einer Neugründung des Kegelclubs wurde sofort wiedereingestellt! Zu einer gescheiten Gewinnoptimierung entschloss sich das Kirmesteam auch noch sich das Osterfeuer unter den Nagel zu reißen. Gesagt, getan… Vorbereitungen liefen halt so, dass es eben Bratwurst, Hopfenblütentee und dem Sauwetter zu Ostern entsprechend auch Glühwein gab. Warme Getränke waren auch bitte nötig, es war arschkalt, gut das man sich am Osterfeuer wärmen kann… nur halt dieses Jahr nicht. Der riesige Scheiterhaufen wurde versucht anzuzünden, sämtliche Versuche mit Treibstoff den durchnässten Haufen zum Fackeln zu bewegen, schlugen bis in die späten Abendstunden fehl – irgendwann brannte der Jammerhaufen dann doch, nur war zu dieser Zeit fast niemand mehr da. Ähm ein Osterfeuer das nicht brennt, was war das denn? Petrus da oben, geht’s noch? Hauptsache die Moneten waren schon mal im Sack und nun konnte die Kirmes endlich kommen. Also eigentlich… Jedes Jahr das gleiche Theater, Plakate anfertigen, Genehmigungen einholen und das Zeug irgendwo hinhängen. Um noch ein paar Mäuse vor der Kirmes einzuheimsen, wurden natürlich auch Dauerkarten verkauft. Motto: „Gelaufen wird nicht, wir nehmen meinen orangenen Erdkrümmungserkennungsapparat.“ Resultat: 3 Häuser weit und bumsvoll bis zum Anschlag. Zu einer ausgesprochenen Katastrophe entwickelte sich das Schauspiel mit den Werbeschildern für die vier Ortseingänge unseres Mohndorfes Germerode. Von den besagten vier Schildern war nur noch eins bei Amtsbruder Florian Z. in der Scheune aufzufinden. Häh, wo sind die anderen drei geblieben? Die Burschen vom letzten Jahr waren fest davon überzeugt, alle Schilder in der Scheune abgeliefert zu haben. Nach einer größeren Fahndungsaktion konnte erforscht werden, das großen Holzschilder den weiten weg nach Weidenhausen angetreten haben. Das nennt man Fahnenflucht oder Kirmesdemenz!!! Kirmesbursche René F., der schon alles über die Kirmes weiß und so oft mitgemacht hat, vermutet schon die Ablage der Schilder bei der Firma Fehr zwecks Verschrottung. Tatsächlich aber waren diese auf dem Bauhof gelandet, da die Experten vom letzten Jahr diese am Mohnkino außen abgestellt hatten, und das Zeugs musste nun weg wegen Einweihung des Kinos mit überregionaler Prominenz. Also ich war völlig perplex, so etwas hat es in der neueren Geschichte noch nie gegeben. Das ist es wieder, wenn eine Rentner-Band die Kirmes macht, die können sich an nix mehr erinnern!!! Ein Lob jedenfalls an den freundlichen Mitarbeiter des Bauhofs Dieter W., der zur Rettung dieses Fauxpass beitragen konnte. Das der Lack von der Kirmes ein wenig ab ist, konnte man auf dem Werbebanner auf der Straßenkreuzung der Stadtwerke Eschwege bewundern, die aufgeklebten Buchstaben und Zahlen verkrümelten sich ins nichts, dass sich Kleber bei Hitze lösen kann, war dem Chefdesigner Tobias M. wohl nicht bewusst. Hektik brach nun aus, um dem Amtsbruder Thomas Sch. nicht seinen Ruf als Angestellten der Stadtwerke zu ruinieren und relativ rasch wurden die Banner neu auf aktuellen Stand gebracht – wohl mit hitzebeständigen Klebstoff – na geht doch! Nachdem sich die Propaganda-Maschinerie sich seinem Ende näherte, konnte sich die Salatkirmes endlich dem Start nähern und alle Anstrengungen, auch die unnötigen Missetaten, kamen jetzt durch die Ausführung. Auch hat alles Jammern von Kirmesweisen Nils Z. und Amtsbruder Thomas Sch. nichts geholfen, das Projekt Autoscooter ist sowas von Mausetod, niemand in ganz Deutschland wollte so ein Teil bei uns aufstellen und betreiben… ja früher war alles besser! Das überführt mich gleich in das Kirmesmotto der diesjährigen Salatkirmes: "Sag mir wo die Kirmes-Jugend ist, wo ist sie geblieben, Handy und Internet haben sie vertrieben". Finde ich persönlich toll und genial, wo sich doch in Kneipen und auf Veranstaltungen immer mehr mit dem Smartphone wie mit seinem gegenüber beschäftigen. Aber wenn alles zusammenbricht, dann wird das auch der Gesellschaft nicht weiter. Menschen und Ideen treiben alles an, nicht die IT… Gut, vielleicht hilft das dem Kirmespfarrer, aber nicht den Kirmesbuschen, die sich zwischendurch auf den Kommunikatonsfaktor Null zerlegt haben. Glaubt mir, ein Bier unter Freunden und die zwischenmenschliche Kommunikation unter den Menschen ist mehr als die Bestie der digitalen Nullen und Einsen. Kommen wir nun zum Schlüpfen der Kirmes nach elfmonatiger Begattung, die Herren Kirmesburschen hatten am Donnerstag um 11 Uhr zur Generalabnahme des Festzeltes geladen und ich durfte den Festplatz inspizieren und das Anrollen des Grillobermeisters und Chefmetzgermeisters Carsten H. – Porkoman - zu begutachten, naja – Werbeplakate hingen, Bratwurststand, Crepes-Bude und die Schießbude standen. Schießstandabnahme habe ich aus 10 Meter Entfernung um 22.13 Uhr gemacht, ich glaube davon verstehe ich was: Resultat war… boahh never, noo, niemals! Das besagte Autoscooter war die Freifläche, die zum Parken von überdimensionalen Autos, am Besten mit massiver Erhöhung des Fahrersitzes zur Erkennung der Erdkrümmung geeignet war. Die Rennschüssel von unserer Kirmesdiva schlug im Takt der Musik Alarm, hat ihn aber auch nicht wirklich gejuckt. Die Presse nahm von Nils seinem Mimimi um das Autoscooter ordentlich Notiz und teilte das Elend ihren Lesern mit. Geschafft hatte es das Gejammer der Burschen, besonders von Nils Z, ich guck mal schnell im Laden; bis in die Headline der Werra-Meißner- Postille und sogar auf der App meines verdammten Smartphones ist das aufgepoppt. Hut ab – Kirmesweise Nils Z. als Headliner vor dem Schlumpf mit den orangenen Haaren aus irgendwoher!!! Petrus war dann doch wieder ein Germeröder, da er den Himmelfahrtstag (für die Saupratzen ist das der Tag, vor die Väter sich feiern lassen wollen, nicht die minderjährige Brut, die ohne Smartphone gleich halbtot und orientierungslos ist) erst morgens schön und am frühen Nachmittag so wettertechnisch so erbärmlich und grottig machte, das draußen sitzen dem Gefrierbrand gleichkam. Hyperspektakel war halt wie immer bei Nachbarn und Kirmesburschen-Kollegen Tom S., aber da wird immer eine Rakete fünf Tage lang zur Kirmes gezündet. Hut ab, aber reden konnten hinterher im Tempel der Seligkeit von den feiergeilen Biestern noch alle. Freigabe zur Kirmes erfolgte um 11.32 Uhr, danach hatte ich genug gesehen, besonders das die Holzplanken des Festzeltes aussahen, wie beim Abbauen der letzten Kirmes in 2017, einfach nur total verkommen und abgenutzt, ein Aufruf an den Festwirt Matthias W.: Guck mal dein gemietetes und bezahltes Equipment an, boah… mein Herr, sowas habe ich selten gesehen, half nichts – wie denn auch – nachdem er 2017 von dem Rendite-Füchsen finanziell ausgebeutet worden war!!! Die heißersehnte und zum Schlüpfen bereite Salatkirmes 2018 sollte nun seinen Anfang nehmen, der Kirmespfarrer streckte um 21.30 Uhr seine beiden Hörmuscheln aus dem Fenster und hörte aus Richtung Festplatz erstmal garnüscht, nur die animalischen Laute aus dem Vordröhnladen von Triple-Ex-Burschen Tom S., was waren das früher für schöne Zeiten, wo nicht immer vorgesoffen und der Umkreis von 150 Metern von Drecksmusik beschallt wurde!!! Gut, ab unter die Dusche, und dann los ins Zelt von den Oberhäuptlingen der Kirmes 2018 Dennis und Jan-Jelle. Einlauf um 22.12 Uhr und 14 Sekunden, im Zelt waren schon doppelt so viele weibliche Lichtgestalten und männliche Trümmermaschinen wie im vergangenen Jahr. Läuft!!! Nach der Begrüßung des Deejays Achim B. erfolgte die Abnahme der Zapftemperatur des Bieres aus dem Hahn. War mir doch am 02. Mai beim Lesen auf FB und der ortsansässigen Postille der Saft in der linken Halswand stecken gelieben, Chefbraumeisterbesitzer Ernst Andreas hatte seine Brauerei an die Familie Klesper aus Fulda gewinnbringend verscherbelt… nun gut, heißt das Gesöff bei mit eben nicht mehr AKE, sondern KKF = Klesper Klosterbräu Fulda, das hat man davon, wenn man eben geldgeil ist und keinen Nachfolger in der Familie hat… Jedenfalls war der Gerstensaft zu warm und wie immer aus einem Plastebehältnis, bei den im Zelt befindlichen Rabauken und Biervernichtungsmaschinen durchaus die richtige Wahl. Manche hatten den Zenit ihrer Wirkungskraft schon vor Stunden überschritten und existierten nur noch, weil sie von anderen Personen aus unerklärlichen Gründen ins Festzelt nach Germerode entführt worden sind. Der Kirmespfarrer lauschte dem Krach aus den Membranen und konnte keinerlei Sinn aus den Tonwellen erkennen, kein Wunder… war ja auch nur eine Playlist von irgendwas, irgendein undefinierter Schrott – bis zur Eröffnung des Discoabends von dem Discoteam Bo. Danke an Amtsbruder Olaf S. aus der M-Gasse, der den Introtext vom Discoteam zur Begrüßung digital auf Video gebannt hat, dort wurden wir begrüßt zur Salatkirmes 4018 (nochmals in Buchstabenfolge viertausendeinhundertundachtzehn), meine Fresse… ich habe mir die Sequenz 23 Mal angehört, also 2018 war das nicht. Wie schnell über Nacht 2000 Jahre vergehen können… Verbesserungsvorschlag für 2019: Dopingkontrolle für alle, die versuchen ihr Musik über Germerode abzudröhnen, wird dann wohl werden wie Olympia, das Resultat wird werden: Helene F. 24 Stunden lang, Tag und Nacht – wochenlang! Die Musik war jedenfalls recht nett und die Bude war überraschenderweise extrem voll, kleinere Zwischenfälle gab es zwar, aber nichts, was hier zu erwähnen wäre. Bedauerlicherweise hatte der Abend doch einen Zwischenfall, da eine Katze im Brunnen von Familie A. in der V-Straße verschieden ist, außerdem konnten einige Bengel das erwärmte Bier nicht in sich behalten und mussten einige Gartenzäune als Reeling benutzen, das waren aber nur Personen, die Germeröder sein wollten – die haben das AKE, ähh KKF nicht vertragen! Der Notarztwagen muss wohl auch 2x unser Mohndorf als Ziel gehabt haben, aber ich habe es nicht gesehen und meine Spione auch nicht! Irgendwann in den frühen Morgenstunden, so gegen 4.40 Uhr war es vorbei mit Gedröhne und jeglichen Fressen und Saufen, vorbei die Herrlichkeit und alle mussten ihren Abgang vorbereiten. Kommen wir nun zum Freitag, dem traditionellen Heimatabend. Hier gab es mehrere Highlights, die besonders zu erwähnen sind. Angefangen vor der Reanimierung des Kartoffelpufferbratens, welches letztes Jahr aus finanziellen und unprofitablen Gründen zum Opfer gefallen ist, naja… wer unsere aktuellen Kirmesburschen kennt, weiß wie sehr sie an die Wiedergeburt des Erdapfels in Breiform und hocherhitzt gearbeitet haben. Um 22.08 Uhr ging die letzte Portion an Ex-Kirmesbursche Sören V. und die Renditekönige hatten wieder mal einen Erfolg zu verzeichnen. Sehr schön waren auch die musikalischen Darbietungen des Fanfaren- und Musikzuges aus Frankershausen und die beiden Auftritte der Jugend unseres Spochtvereines, die Augen blitzten und die Ohren vibrierten bei den audialen und visuellen Ergüssen. Kirmesvater und Amtsbruder Thomas Sch. bereitete zusätzlich eine Bildershow über die Kirmes und unseren Ort Germerode der letzten 100 Jahre vor. Jedoch wurde er von der Dusseligkeit der Musikanten aus der Nachbargemeinde ausgebremst und musste ihnen mit einer Leiter auf den Kopf steigen, um die moderne Technik wieder zu starten. Die Dusseligkeit der Truppe hatte der Kirmespfarrer in Gegenwart von Ex- Busche Roland Sch. schon mehrmals bemerkt und festgestellt, Musik und Technik sind nicht jedermanns Ding. Also wenn man sämtliche Lichtstrahler auf einmal aktiviert, boah… willkommen in der modernen Welt! Auch stöpselt man musikalisches Equipment nicht unter Last an, wenn die mit ihren Weibern genauso umgehen, gibt es in Frankershausen permanent Einsätze vom Notarzt, Details erspare ich euch lieber! Alles in allem ein netter Abend ohne Verletzte und permanenter Alkoholleichen wie am Vortag. Am Samstag, so ist es Tradition seit Ewigkeiten, sollen die Maibäume von der Jugend für die Bewohner unseres schönen Ortes geschlagen werden. Vielen Dank fürs Wecken, Herr Bursche Nils Z. – der mit der 2 Meter-Maglite in der Hose, der Kirmespfarrer muss nicht mehr in den Wald. Gleiches nahm auch Fahnenträger Paul K. an, der sich aber seiner hinterhältigen Eltern nicht sicher sein konnte und von dem Überfallkommando der Kirmesburschen mit einem Megaphon und 140 Dezibel aus seinem Schlummer befreit wurde. Ähnliches versprach auch Ex-Bursche Mike V. aus dem F-Weg mit seinem Sohn zu veranstalten, und dass mit dem Versprechen von 10 Chips. Der Jüngling garantierte Felsenfest, dass er ausschlafen müssen und sowas nicht nötig hätte. Resultat: Versprechen gebrochen, 10 Chips los und im Umkreis von 150 Metern innerhalb von zehn Minuten alles geweckt außer dem feinen Herren. Schlafen kann man, wenn man tot ist, zur Kirmes müssen von Donnerstag bis Montag 10 Stunden Schlaf reichen, ihr Weicheier!!! Mit geschätzten zwei Fahrern, vier Maibaumabsägern und 25 Jugendlichen ging es in die verschiedenen Richtungen zum abflexen der Bäume. Leider war das Equipment eines Vehikels sehr mangelhaft und nach 5 Minuten Maibäume schneiden erfolgte eine Zwangsreparatur von ca. 20 Minuten, um den Schrott wieder gängig zu machen – Zeitpunkt 7.25 und 7.27 Uhr – meine Herren was war das denn? Auch musste Kirmesvater und Amtsbruder Thomas Sch. wieder intensiv eingreifen, um die verlotterte Kirmesjugend auf Trab zu bringen, letztlich half nur eine Dusche mit Alsterbrühe von AKE (äh KKF), die geizigen Kirmesburschen hatten leider keine Magnum-Flasche Champagner dabei - sonst wären Sebastian V. und Lewis H. über die Aktion erblasst. Eine weitere Krönung leistete sich der Herr Kirmesläufer Hendrik Z., ihm war wohl das Essen der Kirmesburschen erstens nicht fein genug und zeitig war es wohl auch nicht. Er mampfte den Maibaumeinholern einen mit dem mitgebrachten Essen von Schwiegermutti vor, naja… früher wurden Menschen für weniger im Wald verscharrt…Handy und Internet haben sie nicht nur vertrieben, sondern auch aller Instinkte beraubt. Irgendwie waren denn doch genügend Maibäume für die Ur-Germeröder und die, die nur im unseren Ort ansässig sind, auf den beiden Maibaumwagen und es konnte die Verteilaktion beginnen. Besonders hervorgehoben hat sich dabei der Bruder von Kirmesjungbursche Jelle, seine Köstlichkeiten hatte er schon vor dem Start des Maibäumeausfahrens verteilt. Dies hing wohl auch damit zusammen, dass das Eheweib Diana F. auf vielfachen Wunsch eines einzelnen um 11.30 Uhr ein Captains Dinner den Herren Maibaumverteilern kredenzte. Wäre es nur bei einem Spochtgetränk bei denen geblieben, so sahen die meistens nicht mehr wie Captains aus, sondern wie ein großes Häufchen Elend, welches umgehend ins Bettchen gehört. Leider habe erst heute erfahren, dass die Mutter von Amtsbruder Florian Z. erst gar Maibäumchen bekam, und dann das Entschuldigungsbäumchen mit Kapellenmusik „Alt wie ein Baum“. Ja geht’s noch!!! Auf besonderen Wunsch bekam Fahnenträgervorfahr Christian K. auf der Warthe eine Eiche geliefert, sämtliche Nachbarn waren darüber erstaunt und schüttelten nur mit dem Kopf. Zu Eiche gab es doch glatt eine Aische dazu… Hut ab, wenn man den Blödsinn so mitmacht. Die letztjährigen Kirmesburschen hatte ja bekanntlicherweise den Anschlag auf unsere Geldbörse vor, der Event von Amtsbruder Benno Z. wurde in leicht größeren Dimensionen auf den Ursprungsort unserer Kirmes verlagert. Die finanziell ausgehungerten Kirmesburschen 2018 führten die Veranstaltung vom Vorjahr ebenfalls wieder am Anger durch. Das Wetter war wie immer ein Germeröder, es schien von Anfang bis Ende die Sonne, Bratwurst gab es nicht nur 120 Minuten, sondern Open End bis nach 19 Uhr. Bier gab es auch, wobei Ex-Bursche Heiko Sch. – das Kingelkarnickel – ein irgendwas ins Glas kredenzte. Das Bier war schon tot, bevor das erste Bieratom das Silizium-Quarz-Gefäß erreichen konnte, mit einer Zwischenspirituose nebenbeii ging es irgendwie. Es war dieses Mal auch alles und alle da, sogar das Kirmesteam war bis zur letzten Minute präsent und trieb die Besucher zum Geldausgeben an. Besonders aufgefallen war dieses Mal Fahnenträger Paul K., der so ziemlich jedes Angebot von seiner Mama auf antialkoholische Getränke verweigerte und sich superfit fühlte. Auch die erste Aktion auf das Klauen des Läuferstocks durch Wilfried Z. schlug fehl, das lag aber mehr an der Ungunst der Stunde wie an dem Dauertalent des Feuerwehrpräsidenten. Gegen 20 Uhr löste sich der Event auf und die noch nicht verbratenen Kräfte konnten im Festzelt reaktiviert werden. Also ab nach Hause, kurz wässern und dann wieder ab ins Zelt. Kurze Anfrage in die besagte Messenger-Gruppe, ob schon wer im Zelt ist und dann los um 23 Uhr. Nachdem in den letzten zehn Jahren eine Leere ohne gleichen geherrscht hat, konnte dieses Jahr wieder mit einer Unmenge an Menschen aufgewartet werden, jedenfalls konnte man kaum ungezielt zu Boden fallen und geschafft haben es nur wenige, ich weiß nur 2 Personen – darf ich aber nicht weitermelden!!! Die Musik der Band „The Tequilas“ fand mit der richtigen Dosis an Partymucke und Lautstärke guten Zuspruch und rechtzeitig wurden von einigen Kirmesteams die Zeltbänke und Tische geentert, um dann wie so oft ihr Gegröle im Festzelt kund zu tun. Leider war die Textsicherheit von der Band nicht immer gegeben, also wenn seit neuesten Eschwege an der Donau, statt an der Werra liegt, dann ist wohl was beim Lernen des Textes schiefgelaufen. Sachschäden blieben aus, alles andere können wir dann in spätestens neun Monaten bestaunen. Jedenfalls war die Theke sehr gut frequentiert und Festwirt Matthias W. hatte mit seinem Team allerhand zu tun, so fünf bis acht Minuten dauerte dann schon Mal eine Bestellung, Verhältnisse wie in der alten glorreichen Zeit. Auch der Scheißhauswagen war permanent blockiert, also alles wie gehabt! Irgendwie ging der Abend auch rum und der Sonntag rief die Jugend zur Klosterkirche und anschließendem Umzug. Es war wieder einmal knallheiß und schwere Gewitter waren angekündigt, es vielen dann immerhin 500 Tropfen Regen auf einen Quadratkilometer, also viel Lärm um garnüscht! Kirmesbursche Nils Z., der es geschafft hat, nun mittlerweile vier Tage in Folge das Zelt abzuschließen, konnte vermelden, dass der Rasen der Kirche wieder mal hüfthoch stand, hilft ja alles nix, wenn es zum Kirchweihfest die offizielle Dienstversammlung gibt. Das obligatorische Gruppenfoto vor dem Festumzug fiel wie immer aus, alles keine Minute früher wie nötig. Also ab in die schöne Klosterkirche und der Amtsschwester und hochgeschätzten Pfarrerin Dorlies Sch. lauschen, gelohnt hat sich das auf jeden Fall. Das Motto der diesjährigen Kirmes „Wo ist die Jugend geblieben, Handy und Internet hat sie vertrieben!“ hat unsere Pfarrerin ordentlich analysiert und selbst die beiden Gymnasialschocker Sokrates und Aristoteles zitiert, wir durfte erfahren, dass die Jugend schon seit 2400 Jahren scheiße ist. Nichts ist beständiger als der Wandel, so genehmigte sie sich schon während der Predigt einen strammen Schluck aus der Pulle und es brandete wegen diesen Stilbruchs ein tosender Jubel auf. Amtsschwester Dorlies Sch. wollte den heutigen Kirmespfarrer wohl testen, aber ein zweimaliges und und im Vorlesetext geht um 13.15 Uhr noch nicht durch… nicht wirklich! Der Fanfaren- und Musikzug aus Frankershausen zelebrierte zum Abschluss dieses grandiosen Gottesdienstes Whitney H. „One Moment in Time“, so dass dem heutigen Kirmespfarrer vor lauter Rührung sämtliche Taschentücher ausgingen. Auf der Skala 1 bis 10 bekam Dorlies und der FMZ Frankershausen jedenfalls eine glatt 12! Alkoholverdunstungsstunde beendet und ab raus, schnell das verbaselte Gruppenbild machen und los mit dem Umzug, bevor alle den Arsch schön gewaschen bekommen. Gewitter gemeldet und dunkel sah es auch schon aus. Der Plan war eigentlich durch, da aber Fahnenträger Paul K. sich erstmal in der Klosterkirche entleeren musste, verzögerte sich alles massiv. Abmarsch nach leichter Konfusion um 14.10 Uhr, Polizei wie immer nicht da und Läufer Hendrik Z. fragte schon verdattert, wie das nun stattfinden soll. Kirmesweise Nils Z. schwang sich als Kommandant in seinen roten Flitzer und führte den Umzug vorerst an. Der Lindwurm mit der Jugend von heute und früher, sowie Gruppen von Feuerwehr, Spochtverein, Bergwildpark und einigen als Smartphone dekorierten Kiddies quälten sich bei tropischen Temperaturen durch den Ort. Besonders aufgefallen sind dieses Mal Ex-Kirmesmaichen Sandra mit ihrem Angebeteten Mirko, Ex-Bursche Jörg Ö. mit seinem Eheweib Andrea, alle über Nacht umgepolt, also das nächste Mal bitte rasieren… bin fast tot umgefallen! Schön wäre es gewesen, wenn die Ex-Burschen des letzten Jahres teilgenommen hätten, nun gut – hatten keine Zeit, da sie noch das Geld der letzten Kirmes wieder einmal im Keller umschippen mussten. Auf dem Anger lauschten wir der Kirmesgeschichte, dieses Mal vertretungsweise von Susanne Sch. und Dorlies Sch. vorgetragen, da die altbewährte Vorleserin Gotlind B. krankheitsbedingt ausfiel. Danach erfolgte der Wettbewerb zum schlechtesten Tänzers/Tänzerin seit 850 Jahren, da aber alle noch Kontrolle über ihre Gravitation hatten und schon ihren Astralkörper über die unsauberen Planken von Festwirt Matthias W- geschoben haben, konnten keinerlei signifikante Rangliste erstellt werden und die Krönung muss leider auf den in Kürze folgenden Event auf dem Anger verschoben werden. So, schnell drei Tänze wie immer auf dem Anger und schnell wieder weg, Himmel immer noch dunkel und Angerbewohner Frieder A. hat bestimmt nicht so viel Bier im Keller, dass er die ganze Meute versorgen kann. Einmal Schleife außen rum durch V-Straße, Neuen Weg und Klosterfreiheit, damit man zügig an Fressalien und kühle Getränke kommt. Es wäre von Vorteil gewesen, wenn der Festwirt auch mal das Zelt ordentlich gereinigt hätte. Kann eigentlich nicht so schwer sein, aber nö… die Scherben vom Vortag lagen immer noch auf der Tanzfläche und anderen Bereichen, naja passiert halt eben – wenn man bei dem Umsatz vor lauter Geld zählen nicht dazu kommt! Der FMZ Frankershausen und die Silverlions aus Sontra gaben alles, um uns musikalisch die Ohren freizublasen. Die technischen Grundkenntnisse des FMZ hatten sich seit dem Freitag keinerlei gebessert, Rückkopplungen und ist mir doch egal ob die Lautsprecher in die Berka fliegen, war an der Tagesordnung – ein Kracher in 30 Minuten waren Standard. Dauerkirmesklauer von irgendwas zog sich den gerechten Zorn zu, seine Aktivität war dieses Mal besonders dreist, da er den Läuferstock gleich mit der weiblichen Lichtgestalt, die sich an dem Holzstab klammerte, mit entwenden wollte. Hatten wir schon in 1994, da bekamen wir von den Verwaltern vom Kirmesequipment einen geblasen. Seitdem war das bis zu diesem Vorfall eigentlich durch. Geklaut werden darf, nur wenn da 45 Kilogramm aufwärts dranhängen, geht wohl das Teil defekt – und nach Spaß sah es nicht wirklich aus. Dafür ging die Fahne weg an Mario Sch. und Wolfgang St., sie zelebrierten ihren Coup formgemäß mit Einlauf der Kapelle, meine räudigen Spione konnten mir aber nichts zum nicht autorisierten Besitzerwechsel der Fahne berichten… Nach den Missetaten kurz in sich gehen und gucken, ob es noch was anderes gibt. Gut, gibt ja draußen auch noch was zum Essen, eine Schießbude, ein Karussell und das nicht vorhandene Autoscooter… Langweilig, wieder an die Theke. Ex-Kirmesmaichen Sandra M. war mit der Beschaffenheit des Festzeltbodens wohl nicht zufrieden und zerstörte mit ihren hochhackigen Schuhen den selbigen, scheint wohl wirklich alles Marode zu sein… Das Motto des Nachmittags gab Fahnenträgerpapi Christian K. aus: Wo ist mein fester Stuhlgang hin, wo ist er geblieben, Kirmesschoppen und Henning’s Bratwurst haben ihn vertrieben. Nach der Androhung dieses Mottos ab nach Hause. Letzte Meldung des Tages: Ex-Bursche Uwe B. verlangte um 21.02 Uhr im Festzelt ein Bier, gab es denn in Bayern nüscht? Bisschen spät, dumm wenn man zur Kirmes wegfährt und auf den Bergen der Angebeteten von hinten auf den Allerwertesten Glotzen muss! Wie immer musste uns Nils mittteilen, dass er das Festzelt abgeschlossen hatte. Kommen wir nun zum Montag. Wieder einmal hatten die Burschen zum Finale geladen und es galt das restliche Bier, mitgebrachte Frühstück und die obligatorische Schweinshaxe bzw. den Leberkäs‘ sich in den ausgemergelten Körper hereinzupressen. Auch der Wettergott Petrus war wieder sehr einsichtig und heizte das Zelt auf zu einem Backofen. Besonders zu erwähnen ist heute Ex-Bursche Stefan H., der sich doch glatt in Gegenwart meinerseits auch Glas Cola genehmigte. Es heißt Frühschoppen und nicht Frühcola! Das allseits bekannte Anhängertrinken ging eigentlich gar nicht, weil das Bier der Klosterbrauerei schon beim Ausschank 20 Grad aus dem Zapfhahn hatte. Die Theke war von den üblichen Verdächtigen schwach frequentiert, die erfahrensten Experten nahmen dann auch Position vor dem Zelt auf, damit sie auch nicht permanent von den Besuchern im Zelt gesehen konnte. Kurz vor Redaktionsschluss wurde dann auch um 14.32 Uhr der Läuferstock von dem dauervertilgenden und verfressen Läufer Hendrik Z. durch die Altburschen Tom und Tobias einem Besitzerwechsel zugeführt. Merke: Wenn man sich als Fressalien einführt, kann man auch den Läuferstock nicht festhalten. Weitere Aktionen wurden mir nach Redaktionsschluss um 14.40 Uhr nicht mitgeteilt!!! Dies waren die bisherigen Ereignisse der Salatkirmes, die mir von den altbewährten und umtriebigen Kirmesgestalten angetragen worden sind. Bevor wir unsere geliebte Kirmes in das große Loch hineinkippen, lasset uns noch einmal kurz innehalten und unser Kirmesglauben bekennen: Wir glauben, dass die Salatkirmes 2018 gelungen ist, dass es heute Abend dunkel und morgen wieder hell wird, an die Kirmesburschen, geboren in Deutschland, gekämpft im Wald, gelitten unter manchen Tiefschlägen, gesoffen, gedient und gekämpft für uns alle, sie ackerten so manche Stund‘, um zu richten, was noch zu richten war. Wir glaube an die Herren Maibaumverteiler, besonders an René F., weil er mit seinen nicht funktionierenden Sägen schön Zeit zum Trinken herausgearbeitet hat, an die Diva, weil er seinem Kirmesweib Ramona nur 10 Chips die komplette Kirmes gab, an das Team des Kartoffelpufferstandes, welches uns stundenlang mit dem Zeugs versorgte, an die Pommesbude, weil sie unsere Mägen verdichtet, an AKE, weil sie uns mit Gerstensaft versorgt, an den Scheißhauswagen, der immer sauber war, an den Germeröder Wettergott, der uns ein megatolles Wetter zur Salatkirmes bescherte an das vor sechsundzwanzig Jahren am Herzinfarkt verendete Huhn, das uns danach keine Eier fürs Eierklauen liefern konnte, an die Senkung der Getränkechipspreise an den Kirmesläufer Hendrik, weil er Essen kann wie ein Scheunendrescher, an den Fahnenträger Paul, weil er immer ohne Kirmes-Poloshirt rumläuft und alle auf das Gruppenfoto warten lässt und das wir in Germerode das Volk sind, das am besten feiern und saufen kann, an ein ewiges Leben der Kirmes. Die Kollekte dieses Jahr ist für die Anschaffung einer Klimaanlage im Festzelt vorgesehen, durch die unzähligen Werbebanner im Zelt war es nicht möglich, das Festzelt gescheit am Sonntag und Montag zu belüften!!! Abschließend noch ein obligatorischer Hinweis. Aufgrund der Einführung der neuen Datenschutzverordnung sind sämtliche Akteure und Geschichten dieser Kirmesrede frei erfunden und jegliche Übereinstimmung mit real existierenden Personen ebenfalls frei erfunden! Bitte senkt noch einmal Eure vom Alkohol gezeichneten Saufköppe, damit wir den geheiligten Sarg in das Reich der Volltrunkenheit hinablassen können. Anschließend sind alle zum Abschlusstanz auf dem Anger und dem danach folgenden Kirmesfellversaufen im Festzelt geladen! Ende!
© Salatkirmes Germerode 2019 - Webmaster Rolf Nickel
Salatkirmes Germerode 30. Mai bis 03. Juni 2019

Rede der Kirmesbeerdigung am 14.

Mai 2018 von Kirmespfarrer Rolf

Nickel

Sehr geehrte Kirmesgesellschaft, trauernde Frühschoppenvernichter, Anhänger des Kartoffelpufferfressens, Maibäumeverteiler, Freibiergesichter, Germeröder und sonstige Gestalten, die sich aus der Ferne hierhergewagt haben, seid herzlich begrüßt zu unserer Kirmesbeerdigung 2018. Besonderen Dank an Platzpräparator Thomas Sch. und die Absicherung des Trauerzugs durch unseren Wehrführer Volker K. Besonders freue ich mich, dass es sich die Kirmesburschen in kompletter Formation einrichten konnten, hier am finalen Platz der Rache des Kirmespfarrers sich seiner gerechten Strafe zu unterziehen. Was musste ich alles miterleben, damit wir heute in Andacht der vielen Missetaten der Kirmes gedenken können. Die Herren Kirmesburschen waren so nett, mich in der Kirmesgruppe eines Messenger-Dienstes von Anfang an mit aufzunehmen. Merke: Nur die dümmsten Kälber suchen sich ihren Metzger selber!!! Nach fünf Tagen des intensiven Biervernichtens und Bratwurstverschlingens müssen wir nun von unserer heißgeliebten Salatkirmes 2018 Abschied nehmen. Lasset uns nun zurückblicken auf die Entstehung und das fünftägige Leben unserer Salatkirmes… Nach der Sparfuchs-Kirmes 2017 mit sage und schreibe sechs Kirmesburschen und radikalen Änderungen zur Renditeoptimierung wurde relativ rasch die erste Aktionärsversammlung… äh Kirmesversammlung bei Mohnpapst Björn S. abgehalten. Zuerst waren die beiden Kirmesweisen Nils Z. – der mit der längsten Maglite und mal schnell im Laden Gucker, Olaf St. – Diva und Starkassierer vom Spochtverein und René F. – ich habe das Auto, von dem ich beim Fahren die Erdkrümmung erkennen kann / Mister Level 5 – für das Kirmesteam sofort Feuer und Flamme. Jungbursche Jan-Jelle B. – genannt der Schnakenhaken - war ebenfalls sofort dabei, nur Jungbursche Dennis Sch. (bei dem die Hose nicht richtig sitzt) musste noch begeistert werden – nach einigem zureden war auch er dabei und die Organisation konnte leidlich starten. Eine zweite Versammlung bei den Holländern machte mit Fahnenträger Paul K. „ich habe kein Kirmes- Poloshirt an“ und Läufer René D. das Kirmeshaus komplett – letzter musste krankheitsbedingt gegen Hendrik „ich habe ständig Hunger“ Z. ausgewechselt werden… aber nun konnte es losgehen. Wie ich dann permanent vernehmen konnte, war das Zeitmanagement und die Organisation ein permanentes Desaster, irgendwas war immer – deswegen bin ich ja so froh, dass sie sich wenigstens heute mal Zeit genommen haben. Es hatte ja auch früher gewisse Vorteile, wenn Kirmesburschen jüngeren Alters waren, aber wenn eine halbe Rentner-Band den Laden mit schmeißen soll, die zu Hause auf ihre Saupratzen aufpassen muss, dann wird das meistens nix – oder erst nach dem fünften Termin klappt mal irgendwas. Auch waren die besagten Herren relativ schreibfaul, dass Dennis und Jelle kurz vor einem Tobsuchtsanfall stand, da ihm keiner aus der Rentner-Band antworten wollte. Nachdem der Kirmespfarrer eine kurze Kalibirierung (auf germeröderisch Einnordung) vornahm, ging es danach wohl besser, sonst wären wir heute nicht hier. Die Wochen gingen ins Land, Verträge wurden geschlossen und andere Kirmessen besucht…, wenn man mal wieder genügend Leute hatte, oder man ließ es eben sein. Wenigstens zum AKE-Kirmesburschentreffen Ende Februar waren wir da und konnten unsere grellen Flyer im E-Werk unters Partyvolk des AKE-Kreises verteilen – mussten aber mit großem Bedauern vernehmen, das viele umliegende Kirmessen nicht mehr regelmäßig stattfinden werden. Ah ja… nur noch saufen und nix mehr arbeiten – denen können wir die Sparfuchs-Banditen vom letzten Jahr mal gerne ausleihen! Mit einer Trümmertruppe von 5 zusammengetrommelten Kirmesanhängern aus Germerode ging es in die große Stadt, um unsere Referenz zu erweisen. Um es nicht ganz so jämmerlich aussehen zu lassen, wurde Luisa M. noch als Eschwegerin in ein Kirmes-Shirt gesteckt, damit wenigstens eine weibliche Note bei uns dabei war. Nach geschätzten 90 Minuten waren die Experten René F. und Jelle B. schon wieder weg wegen irgendwas. Dennis verkrümelte sich mit seiner Flamme irgendwo im E-Werk hin, so dass ich mit Amtsbruder Olaf S. – der Gassendingsbums – den Event abbrach und mit ihm die Kegelbahn beim Mohnpapst aufsuchte. Keine 2 Minuten lag er in voller Länge auf der Bahn – scheinbar war das Bier vom Ernst Andreas nicht gut gewesen… Das Projekt einer Neugründung des Kegelclubs wurde sofort wiedereingestellt! Zu einer gescheiten Gewinnoptimierung entschloss sich das Kirmesteam auch noch sich das Osterfeuer unter den Nagel zu reißen. Gesagt, getan… Vorbereitungen liefen halt so, dass es eben Bratwurst, Hopfenblütentee und dem Sauwetter zu Ostern entsprechend auch Glühwein gab. Warme Getränke waren auch bitte nötig, es war arschkalt, gut das man sich am Osterfeuer wärmen kann… nur halt dieses Jahr nicht. Der riesige Scheiterhaufen wurde versucht anzuzünden, sämtliche Versuche mit Treibstoff den durchnässten Haufen zum Fackeln zu bewegen, schlugen bis in die späten Abendstunden fehl – irgendwann brannte der Jammerhaufen dann doch, nur war zu dieser Zeit fast niemand mehr da. Ähm ein Osterfeuer das nicht brennt, was war das denn? Petrus da oben, geht’s noch? Hauptsache die Moneten waren schon mal im Sack und nun konnte die Kirmes endlich kommen. Also eigentlich… Jedes Jahr das gleiche Theater, Plakate anfertigen, Genehmigungen einholen und das Zeug irgendwo hinhängen. Um noch ein paar Mäuse vor der Kirmes einzuheimsen, wurden natürlich auch Dauerkarten verkauft. Motto: „Gelaufen wird nicht, wir nehmen meinen orangenen Erdkrümmungserkennungsapparat.“ Resultat: 3 Häuser weit und bumsvoll bis zum Anschlag. Zu einer ausgesprochenen Katastrophe entwickelte sich das Schauspiel mit den Werbeschildern für die vier Ortseingänge unseres Mohndorfes Germerode. Von den besagten vier Schildern war nur noch eins bei Amtsbruder Florian Z. in der Scheune aufzufinden. Häh, wo sind die anderen drei geblieben? Die Burschen vom letzten Jahr waren fest davon überzeugt, alle Schilder in der Scheune abgeliefert zu haben. Nach einer größeren Fahndungsaktion konnte erforscht werden, das großen Holzschilder den weiten weg nach Weidenhausen angetreten haben. Das nennt man Fahnenflucht oder Kirmesdemenz!!! Kirmesbursche René F., der schon alles über die Kirmes weiß und so oft mitgemacht hat, vermutet schon die Ablage der Schilder bei der Firma Fehr zwecks Verschrottung. Tatsächlich aber waren diese auf dem Bauhof gelandet, da die Experten vom letzten Jahr diese am Mohnkino außen abgestellt hatten, und das Zeugs musste nun weg wegen Einweihung des Kinos mit überregionaler Prominenz. Also ich war völlig perplex, so etwas hat es in der neueren Geschichte noch nie gegeben. Das ist es wieder, wenn eine Rentner- Band die Kirmes macht, die können sich an nix mehr erinnern!!! Ein Lob jedenfalls an den freundlichen Mitarbeiter des Bauhofs Dieter W., der zur Rettung dieses Fauxpass beitragen konnte. Das der Lack von der Kirmes ein wenig ab ist, konnte man auf dem Werbebanner auf der Straßenkreuzung der Stadtwerke Eschwege bewundern, die aufgeklebten Buchstaben und Zahlen verkrümelten sich ins nichts, dass sich Kleber bei Hitze lösen kann, war dem Chefdesigner Tobias M. wohl nicht bewusst. Hektik brach nun aus, um dem Amtsbruder Thomas Sch. nicht seinen Ruf als Angestellten der Stadtwerke zu ruinieren und relativ rasch wurden die Banner neu auf aktuellen Stand gebracht – wohl mit hitzebeständigen Klebstoff – na geht doch! Nachdem sich die Propaganda-Maschinerie sich seinem Ende näherte, konnte sich die Salatkirmes endlich dem Start nähern und alle Anstrengungen, auch die unnötigen Missetaten, kamen jetzt durch die Ausführung. Auch hat alles Jammern von Kirmesweisen Nils Z. und Amtsbruder Thomas Sch. nichts geholfen, das Projekt Autoscooter ist sowas von Mausetod, niemand in ganz Deutschland wollte so ein Teil bei uns aufstellen und betreiben… ja früher war alles besser! Das überführt mich gleich in das Kirmesmotto der diesjährigen Salatkirmes: "Sag mir wo die Kirmes- Jugend ist, wo ist sie geblieben, Handy und Internet haben sie vertrieben". Finde ich persönlich toll und genial, wo sich doch in Kneipen und auf Veranstaltungen immer mehr mit dem Smartphone wie mit seinem gegenüber beschäftigen. Aber wenn alles zusammenbricht, dann wird das auch der Gesellschaft nicht weiter. Menschen und Ideen treiben alles an, nicht die IT… Gut, vielleicht hilft das dem Kirmespfarrer, aber nicht den Kirmesbuschen, die sich zwischendurch auf den Kommunikatonsfaktor Null zerlegt haben. Glaubt mir, ein Bier unter Freunden und die zwischenmenschliche Kommunikation unter den Menschen ist mehr als die Bestie der digitalen Nullen und Einsen. Kommen wir nun zum Schlüpfen der Kirmes nach elfmonatiger Begattung, die Herren Kirmesburschen hatten am Donnerstag um 11 Uhr zur Generalabnahme des Festzeltes geladen und ich durfte den Festplatz inspizieren und das Anrollen des Grillobermeisters und Chefmetzgermeisters Carsten H. – Porkoman - zu begutachten, naja – Werbeplakate hingen, Bratwurststand, Crepes-Bude und die Schießbude standen. Schießstandabnahme habe ich aus 10 Meter Entfernung um 22.13 Uhr gemacht, ich glaube davon verstehe ich was: Resultat war… boahh never, noo, niemals! Das besagte Autoscooter war die Freifläche, die zum Parken von überdimensionalen Autos, am Besten mit massiver Erhöhung des Fahrersitzes zur Erkennung der Erdkrümmung geeignet war. Die Rennschüssel von unserer Kirmesdiva schlug im Takt der Musik Alarm, hat ihn aber auch nicht wirklich gejuckt. Die Presse nahm von Nils seinem Mimimi um das Autoscooter ordentlich Notiz und teilte das Elend ihren Lesern mit. Geschafft hatte es das Gejammer der Burschen, besonders von Nils Z, ich guck mal schnell im Laden; bis in die Headline der Werra-Meißner- Postille und sogar auf der App meines verdammten Smartphones ist das aufgepoppt. Hut ab – Kirmesweise Nils Z. als Headliner vor dem Schlumpf mit den orangenen Haaren aus irgendwoher!!! Petrus war dann doch wieder ein Germeröder, da er den Himmelfahrtstag (für die Saupratzen ist das der Tag, vor die Väter sich feiern lassen wollen, nicht die minderjährige Brut, die ohne Smartphone gleich halbtot und orientierungslos ist) erst morgens schön und am frühen Nachmittag so wettertechnisch so erbärmlich und grottig machte, das draußen sitzen dem Gefrierbrand gleichkam. Hyperspektakel war halt wie immer bei Nachbarn und Kirmesburschen-Kollegen Tom S., aber da wird immer eine Rakete fünf Tage lang zur Kirmes gezündet. Hut ab, aber reden konnten hinterher im Tempel der Seligkeit von den feiergeilen Biestern noch alle. Freigabe zur Kirmes erfolgte um 11.32 Uhr, danach hatte ich genug gesehen, besonders das die Holzplanken des Festzeltes aussahen, wie beim Abbauen der letzten Kirmes in 2017, einfach nur total verkommen und abgenutzt, ein Aufruf an den Festwirt Matthias W.: Guck mal dein gemietetes und bezahltes Equipment an, boah… mein Herr, sowas habe ich selten gesehen, half nichts – wie denn auch – nachdem er 2017 von dem Rendite-Füchsen finanziell ausgebeutet worden war!!! Die heißersehnte und zum Schlüpfen bereite Salatkirmes 2018 sollte nun seinen Anfang nehmen, der Kirmespfarrer streckte um 21.30 Uhr seine beiden Hörmuscheln aus dem Fenster und hörte aus Richtung Festplatz erstmal garnüscht, nur die animalischen Laute aus dem Vordröhnladen von Triple-Ex-Burschen Tom S., was waren das früher für schöne Zeiten, wo nicht immer vorgesoffen und der Umkreis von 150 Metern von Drecksmusik beschallt wurde!!! Gut, ab unter die Dusche, und dann los ins Zelt von den Oberhäuptlingen der Kirmes 2018 Dennis und Jan-Jelle. Einlauf um 22.12 Uhr und 14 Sekunden, im Zelt waren schon doppelt so viele weibliche Lichtgestalten und männliche Trümmermaschinen wie im vergangenen Jahr. Läuft!!! Nach der Begrüßung des Deejays Achim B. erfolgte die Abnahme der Zapftemperatur des Bieres aus dem Hahn. War mir doch am 02. Mai beim Lesen auf FB und der ortsansässigen Postille der Saft in der linken Halswand stecken gelieben, Chefbraumeisterbesitzer Ernst Andreas hatte seine Brauerei an die Familie Klesper aus Fulda gewinnbringend verscherbelt… nun gut, heißt das Gesöff bei mit eben nicht mehr AKE, sondern KKF = Klesper Klosterbräu Fulda, das hat man davon, wenn man eben geldgeil ist und keinen Nachfolger in der Familie hat… Jedenfalls war der Gerstensaft zu warm und wie immer aus einem Plastebehältnis, bei den im Zelt befindlichen Rabauken und Biervernichtungsmaschinen durchaus die richtige Wahl. Manche hatten den Zenit ihrer Wirkungskraft schon vor Stunden überschritten und existierten nur noch, weil sie von anderen Personen aus unerklärlichen Gründen ins Festzelt nach Germerode entführt worden sind. Der Kirmespfarrer lauschte dem Krach aus den Membranen und konnte keinerlei Sinn aus den Tonwellen erkennen, kein Wunder… war ja auch nur eine Playlist von irgendwas, irgendein undefinierter Schrott – bis zur Eröffnung des Discoabends von dem Discoteam Bo. Danke an Amtsbruder Olaf S. aus der M-Gasse, der den Introtext vom Discoteam zur Begrüßung digital auf Video gebannt hat, dort wurden wir begrüßt zur Salatkirmes 4018 (nochmals in Buchstabenfolge viertausendeinhundertundachtzehn), meine Fresse… ich habe mir die Sequenz 23 Mal angehört, also 2018 war das nicht. Wie schnell über Nacht 2000 Jahre vergehen können… Verbesserungsvorschlag für 2019: Dopingkontrolle für alle, die versuchen ihr Musik über Germerode abzudröhnen, wird dann wohl werden wie Olympia, das Resultat wird werden: Helene F. 24 Stunden lang, Tag und Nacht – wochenlang! Die Musik war jedenfalls recht nett und die Bude war überraschenderweise extrem voll, kleinere Zwischenfälle gab es zwar, aber nichts, was hier zu erwähnen wäre. Bedauerlicherweise hatte der Abend doch einen Zwischenfall, da eine Katze im Brunnen von Familie A. in der V-Straße verschieden ist, außerdem konnten einige Bengel das erwärmte Bier nicht in sich behalten und mussten einige Gartenzäune als Reeling benutzen, das waren aber nur Personen, die Germeröder sein wollten – die haben das AKE, ähh KKF nicht vertragen! Der Notarztwagen muss wohl auch 2x unser Mohndorf als Ziel gehabt haben, aber ich habe es nicht gesehen und meine Spione auch nicht! Irgendwann in den frühen Morgenstunden, so gegen 4.40 Uhr war es vorbei mit Gedröhne und jeglichen Fressen und Saufen, vorbei die Herrlichkeit und alle mussten ihren Abgang vorbereiten. Kommen wir nun zum Freitag, dem traditionellen Heimatabend. Hier gab es mehrere Highlights, die besonders zu erwähnen sind. Angefangen vor der Reanimierung des Kartoffelpufferbratens, welches letztes Jahr aus finanziellen und unprofitablen Gründen zum Opfer gefallen ist, naja… wer unsere aktuellen Kirmesburschen kennt, weiß wie sehr sie an die Wiedergeburt des Erdapfels in Breiform und hocherhitzt gearbeitet haben. Um 22.08 Uhr ging die letzte Portion an Ex-Kirmesbursche Sören V. und die Renditekönige hatten wieder mal einen Erfolg zu verzeichnen. Sehr schön waren auch die musikalischen Darbietungen des Fanfaren- und Musikzuges aus Frankershausen und die beiden Auftritte der Jugend unseres Spochtvereines, die Augen blitzten und die Ohren vibrierten bei den audialen und visuellen Ergüssen. Kirmesvater und Amtsbruder Thomas Sch. bereitete zusätzlich eine Bildershow über die Kirmes und unseren Ort Germerode der letzten 100 Jahre vor. Jedoch wurde er von der Dusseligkeit der Musikanten aus der Nachbargemeinde ausgebremst und musste ihnen mit einer Leiter auf den Kopf steigen, um die moderne Technik wieder zu starten. Die Dusseligkeit der Truppe hatte der Kirmespfarrer in Gegenwart von Ex-Busche Roland Sch. schon mehrmals bemerkt und festgestellt, Musik und Technik sind nicht jedermanns Ding. Also wenn man sämtliche Lichtstrahler auf einmal aktiviert, boah… willkommen in der modernen Welt! Auch stöpselt man musikalisches Equipment nicht unter Last an, wenn die mit ihren Weibern genauso umgehen, gibt es in Frankershausen permanent Einsätze vom Notarzt, Details erspare ich euch lieber! Alles in allem ein netter Abend ohne Verletzte und permanenter Alkoholleichen wie am Vortag. Am Samstag, so ist es Tradition seit Ewigkeiten, sollen die Maibäume von der Jugend für die Bewohner unseres schönen Ortes geschlagen werden. Vielen Dank fürs Wecken, Herr Bursche Nils Z. – der mit der 2 Meter-Maglite in der Hose, der Kirmespfarrer muss nicht mehr in den Wald. Gleiches nahm auch Fahnenträger Paul K. an, der sich aber seiner hinterhältigen Eltern nicht sicher sein konnte und von dem Überfallkommando der Kirmesburschen mit einem Megaphon und 140 Dezibel aus seinem Schlummer befreit wurde. Ähnliches versprach auch Ex-Bursche Mike V. aus dem F-Weg mit seinem Sohn zu veranstalten, und dass mit dem Versprechen von 10 Chips. Der Jüngling garantierte Felsenfest, dass er ausschlafen müssen und sowas nicht nötig hätte. Resultat: Versprechen gebrochen, 10 Chips los und im Umkreis von 150 Metern innerhalb von zehn Minuten alles geweckt außer dem feinen Herren. Schlafen kann man, wenn man tot ist, zur Kirmes müssen von Donnerstag bis Montag 10 Stunden Schlaf reichen, ihr Weicheier!!! Mit geschätzten zwei Fahrern, vier Maibaumabsägern und 25 Jugendlichen ging es in die verschiedenen Richtungen zum abflexen der Bäume. Leider war das Equipment eines Vehikels sehr mangelhaft und nach 5 Minuten Maibäume schneiden erfolgte eine Zwangsreparatur von ca. 20 Minuten, um den Schrott wieder gängig zu machen – Zeitpunkt 7.25 und 7.27 Uhr – meine Herren was war das denn? Auch musste Kirmesvater und Amtsbruder Thomas Sch. wieder intensiv eingreifen, um die verlotterte Kirmesjugend auf Trab zu bringen, letztlich half nur eine Dusche mit Alsterbrühe von AKE (äh KKF), die geizigen Kirmesburschen hatten leider keine Magnum-Flasche Champagner dabei - sonst wären Sebastian V. und Lewis H. über die Aktion erblasst. Eine weitere Krönung leistete sich der Herr Kirmesläufer Hendrik Z., ihm war wohl das Essen der Kirmesburschen erstens nicht fein genug und zeitig war es wohl auch nicht. Er mampfte den Maibaumeinholern einen mit dem mitgebrachten Essen von Schwiegermutti vor, naja… früher wurden Menschen für weniger im Wald verscharrt…Handy und Internet haben sie nicht nur vertrieben, sondern auch aller Instinkte beraubt. Irgendwie waren denn doch genügend Maibäume für die Ur-Germeröder und die, die nur im unseren Ort ansässig sind, auf den beiden Maibaumwagen und es konnte die Verteilaktion beginnen. Besonders hervorgehoben hat sich dabei der Bruder von Kirmesjungbursche Jelle, seine Köstlichkeiten hatte er schon vor dem Start des Maibäumeausfahrens verteilt. Dies hing wohl auch damit zusammen, dass das Eheweib Diana F. auf vielfachen Wunsch eines einzelnen um 11.30 Uhr ein Captains Dinner den Herren Maibaumverteilern kredenzte. Wäre es nur bei einem Spochtgetränk bei denen geblieben, so sahen die meistens nicht mehr wie Captains aus, sondern wie ein großes Häufchen Elend, welches umgehend ins Bettchen gehört. Leider habe erst heute erfahren, dass die Mutter von Amtsbruder Florian Z. erst gar Maibäumchen bekam, und dann das Entschuldigungsbäumchen mit Kapellenmusik „Alt wie ein Baum“. Ja geht’s noch!!! Auf besonderen Wunsch bekam Fahnenträgervorfahr Christian K. auf der Warthe eine Eiche geliefert, sämtliche Nachbarn waren darüber erstaunt und schüttelten nur mit dem Kopf. Zu Eiche gab es doch glatt eine Aische dazu… Hut ab, wenn man den Blödsinn so mitmacht. Die letztjährigen Kirmesburschen hatte ja bekanntlicherweise den Anschlag auf unsere Geldbörse vor, der Event von Amtsbruder Benno Z. wurde in leicht größeren Dimensionen auf den Ursprungsort unserer Kirmes verlagert. Die finanziell ausgehungerten Kirmesburschen 2018 führten die Veranstaltung vom Vorjahr ebenfalls wieder am Anger durch. Das Wetter war wie immer ein Germeröder, es schien von Anfang bis Ende die Sonne, Bratwurst gab es nicht nur 120 Minuten, sondern Open End bis nach 19 Uhr. Bier gab es auch, wobei Ex-Bursche Heiko Sch. – das Kingelkarnickel – ein irgendwas ins Glas kredenzte. Das Bier war schon tot, bevor das erste Bieratom das Silizium-Quarz-Gefäß erreichen konnte, mit einer Zwischenspirituose nebenbeii ging es irgendwie. Es war dieses Mal auch alles und alle da, sogar das Kirmesteam war bis zur letzten Minute präsent und trieb die Besucher zum Geldausgeben an. Besonders aufgefallen war dieses Mal Fahnenträger Paul K., der so ziemlich jedes Angebot von seiner Mama auf antialkoholische Getränke verweigerte und sich superfit fühlte. Auch die erste Aktion auf das Klauen des Läuferstocks durch Wilfried Z. schlug fehl, das lag aber mehr an der Ungunst der Stunde wie an dem Dauertalent des Feuerwehrpräsidenten. Gegen 20 Uhr löste sich der Event auf und die noch nicht verbratenen Kräfte konnten im Festzelt reaktiviert werden. Also ab nach Hause, kurz wässern und dann wieder ab ins Zelt. Kurze Anfrage in die besagte Messenger-Gruppe, ob schon wer im Zelt ist und dann los um 23 Uhr. Nachdem in den letzten zehn Jahren eine Leere ohne gleichen geherrscht hat, konnte dieses Jahr wieder mit einer Unmenge an Menschen aufgewartet werden, jedenfalls konnte man kaum ungezielt zu Boden fallen und geschafft haben es nur wenige, ich weiß nur 2 Personen – darf ich aber nicht weitermelden!!! Die Musik der Band „The Tequilas“ fand mit der richtigen Dosis an Partymucke und Lautstärke guten Zuspruch und rechtzeitig wurden von einigen Kirmesteams die Zeltbänke und Tische geentert, um dann wie so oft ihr Gegröle im Festzelt kund zu tun. Leider war die Textsicherheit von der Band nicht immer gegeben, also wenn seit neuesten Eschwege an der Donau, statt an der Werra liegt, dann ist wohl was beim Lernen des Textes schiefgelaufen. Sachschäden blieben aus, alles andere können wir dann in spätestens neun Monaten bestaunen. Jedenfalls war die Theke sehr gut frequentiert und Festwirt Matthias W. hatte mit seinem Team allerhand zu tun, so fünf bis acht Minuten dauerte dann schon Mal eine Bestellung, Verhältnisse wie in der alten glorreichen Zeit. Auch der Scheißhauswagen war permanent blockiert, also alles wie gehabt! Irgendwie ging der Abend auch rum und der Sonntag rief die Jugend zur Klosterkirche und anschließendem Umzug. Es war wieder einmal knallheiß und schwere Gewitter waren angekündigt, es vielen dann immerhin 500 Tropfen Regen auf einen Quadratkilometer, also viel Lärm um garnüscht! Kirmesbursche Nils Z., der es geschafft hat, nun mittlerweile vier Tage in Folge das Zelt abzuschließen, konnte vermelden, dass der Rasen der Kirche wieder mal hüfthoch stand, hilft ja alles nix, wenn es zum Kirchweihfest die offizielle Dienstversammlung gibt. Das obligatorische Gruppenfoto vor dem Festumzug fiel wie immer aus, alles keine Minute früher wie nötig. Also ab in die schöne Klosterkirche und der Amtsschwester und hochgeschätzten Pfarrerin Dorlies Sch. lauschen, gelohnt hat sich das auf jeden Fall. Das Motto der diesjährigen Kirmes „Wo ist die Jugend geblieben, Handy und Internet hat sie vertrieben!“ hat unsere Pfarrerin ordentlich analysiert und selbst die beiden Gymnasialschocker Sokrates und Aristoteles zitiert, wir durfte erfahren, dass die Jugend schon seit 2400 Jahren scheiße ist. Nichts ist beständiger als der Wandel, so genehmigte sie sich schon während der Predigt einen strammen Schluck aus der Pulle und es brandete wegen diesen Stilbruchs ein tosender Jubel auf. Amtsschwester Dorlies Sch. wollte den heutigen Kirmespfarrer wohl testen, aber ein zweimaliges und und im Vorlesetext geht um 13.15 Uhr noch nicht durch… nicht wirklich! Der Fanfaren- und Musikzug aus Frankershausen zelebrierte zum Abschluss dieses grandiosen Gottesdienstes Whitney H. „One Moment in Time“, so dass dem heutigen Kirmespfarrer vor lauter Rührung sämtliche Taschentücher ausgingen. Auf der Skala 1 bis 10 bekam Dorlies und der FMZ Frankershausen jedenfalls eine glatt 12! Alkoholverdunstungsstunde beendet und ab raus, schnell das verbaselte Gruppenbild machen und los mit dem Umzug, bevor alle den Arsch schön gewaschen bekommen. Gewitter gemeldet und dunkel sah es auch schon aus. Der Plan war eigentlich durch, da aber Fahnenträger Paul K. sich erstmal in der Klosterkirche entleeren musste, verzögerte sich alles massiv. Abmarsch nach leichter Konfusion um 14.10 Uhr, Polizei wie immer nicht da und Läufer Hendrik Z. fragte schon verdattert, wie das nun stattfinden soll. Kirmesweise Nils Z. schwang sich als Kommandant in seinen roten Flitzer und führte den Umzug vorerst an. Der Lindwurm mit der Jugend von heute und früher, sowie Gruppen von Feuerwehr, Spochtverein, Bergwildpark und einigen als Smartphone dekorierten Kiddies quälten sich bei tropischen Temperaturen durch den Ort. Besonders aufgefallen sind dieses Mal Ex- Kirmesmaichen Sandra mit ihrem Angebeteten Mirko, Ex-Bursche Jörg Ö. mit seinem Eheweib Andrea, alle über Nacht umgepolt, also das nächste Mal bitte rasieren… bin fast tot umgefallen! Schön wäre es gewesen, wenn die Ex-Burschen des letzten Jahres teilgenommen hätten, nun gut – hatten keine Zeit, da sie noch das Geld der letzten Kirmes wieder einmal im Keller umschippen mussten. Auf dem Anger lauschten wir der Kirmesgeschichte, dieses Mal vertretungsweise von Susanne Sch. und Dorlies Sch. vorgetragen, da die altbewährte Vorleserin Gotlind B. krankheitsbedingt ausfiel. Danach erfolgte der Wettbewerb zum schlechtesten Tänzers/Tänzerin seit 850 Jahren, da aber alle noch Kontrolle über ihre Gravitation hatten und schon ihren Astralkörper über die unsauberen Planken von Festwirt Matthias W- geschoben haben, konnten keinerlei signifikante Rangliste erstellt werden und die Krönung muss leider auf den in Kürze folgenden Event auf dem Anger verschoben werden. So, schnell drei Tänze wie immer auf dem Anger und schnell wieder weg, Himmel immer noch dunkel und Angerbewohner Frieder A. hat bestimmt nicht so viel Bier im Keller, dass er die ganze Meute versorgen kann. Einmal Schleife außen rum durch V-Straße, Neuen Weg und Klosterfreiheit, damit man zügig an Fressalien und kühle Getränke kommt. Es wäre von Vorteil gewesen, wenn der Festwirt auch mal das Zelt ordentlich gereinigt hätte. Kann eigentlich nicht so schwer sein, aber nö… die Scherben vom Vortag lagen immer noch auf der Tanzfläche und anderen Bereichen, naja passiert halt eben – wenn man bei dem Umsatz vor lauter Geld zählen nicht dazu kommt! Der FMZ Frankershausen und die Silverlions aus Sontra gaben alles, um uns musikalisch die Ohren freizublasen. Die technischen Grundkenntnisse des FMZ hatten sich seit dem Freitag keinerlei gebessert, Rückkopplungen und ist mir doch egal ob die Lautsprecher in die Berka fliegen, war an der Tagesordnung – ein Kracher in 30 Minuten waren Standard. Dauerkirmesklauer von irgendwas zog sich den gerechten Zorn zu, seine Aktivität war dieses Mal besonders dreist, da er den Läuferstock gleich mit der weiblichen Lichtgestalt, die sich an dem Holzstab klammerte, mit entwenden wollte. Hatten wir schon in 1994, da bekamen wir von den Verwaltern vom Kirmesequipment einen geblasen. Seitdem war das bis zu diesem Vorfall eigentlich durch. Geklaut werden darf, nur wenn da 45 Kilogramm aufwärts dranhängen, geht wohl das Teil defekt – und nach Spaß sah es nicht wirklich aus. Dafür ging die Fahne weg an Mario Sch. und Wolfgang St., sie zelebrierten ihren Coup formgemäß mit Einlauf der Kapelle, meine räudigen Spione konnten mir aber nichts zum nicht autorisierten Besitzerwechsel der Fahne berichten… Nach den Missetaten kurz in sich gehen und gucken, ob es noch was anderes gibt. Gut, gibt ja draußen auch noch was zum Essen, eine Schießbude, ein Karussell und das nicht vorhandene Autoscooter… Langweilig, wieder an die Theke. Ex-Kirmesmaichen Sandra M. war mit der Beschaffenheit des Festzeltbodens wohl nicht zufrieden und zerstörte mit ihren hochhackigen Schuhen den selbigen, scheint wohl wirklich alles Marode zu sein… Das Motto des Nachmittags gab Fahnenträgerpapi Christian K. aus: Wo ist mein fester Stuhlgang hin, wo ist er geblieben, Kirmesschoppen und Henning’s Bratwurst haben ihn vertrieben. Nach der Androhung dieses Mottos ab nach Hause. Letzte Meldung des Tages: Ex-Bursche Uwe B. verlangte um 21.02 Uhr im Festzelt ein Bier, gab es denn in Bayern nüscht? Bisschen spät, dumm wenn man zur Kirmes wegfährt und auf den Bergen der Angebeteten von hinten auf den Allerwertesten Glotzen muss! Wie immer musste uns Nils mittteilen, dass er das Festzelt abgeschlossen hatte. Kommen wir nun zum Montag. Wieder einmal hatten die Burschen zum Finale geladen und es galt das restliche Bier, mitgebrachte Frühstück und die obligatorische Schweinshaxe bzw. den Leberkäs‘ sich in den ausgemergelten Körper hereinzupressen. Auch der Wettergott Petrus war wieder sehr einsichtig und heizte das Zelt auf zu einem Backofen. Besonders zu erwähnen ist heute Ex-Bursche Stefan H., der sich doch glatt in Gegenwart meinerseits auch Glas Cola genehmigte. Es heißt Frühschoppen und nicht Frühcola! Das allseits bekannte Anhängertrinken ging eigentlich gar nicht, weil das Bier der Klosterbrauerei schon beim Ausschank 20 Grad aus dem Zapfhahn hatte. Die Theke war von den üblichen Verdächtigen schwach frequentiert, die erfahrensten Experten nahmen dann auch Position vor dem Zelt auf, damit sie auch nicht permanent von den Besuchern im Zelt gesehen konnte. Kurz vor Redaktionsschluss wurde dann auch um 14.32 Uhr der Läuferstock von dem dauervertilgenden und verfressen Läufer Hendrik Z. durch die Altburschen Tom und Tobias einem Besitzerwechsel zugeführt. Merke: Wenn man sich als Fressalien einführt, kann man auch den Läuferstock nicht festhalten. Weitere Aktionen wurden mir nach Redaktionsschluss um 14.40 Uhr nicht mitgeteilt!!! Dies waren die bisherigen Ereignisse der Salatkirmes, die mir von den altbewährten und umtriebigen Kirmesgestalten angetragen worden sind. Bevor wir unsere geliebte Kirmes in das große Loch hineinkippen, lasset uns noch einmal kurz innehalten und unser Kirmesglauben bekennen: Wir glauben, dass die Salatkirmes 2018 gelungen ist, dass es heute Abend dunkel und morgen wieder hell wird, an die Kirmesburschen, geboren in Deutschland, gekämpft im Wald, gelitten unter manchen Tiefschlägen, gesoffen, gedient und gekämpft für uns alle, sie ackerten so manche Stund‘, um zu richten, was noch zu richten war. Wir glaube an die Herren Maibaumverteiler, besonders an René F., weil er mit seinen nicht funktionierenden Sägen schön Zeit zum Trinken herausgearbeitet hat, an die Diva, weil er seinem Kirmesweib Ramona nur 10 Chips die komplette Kirmes gab, an das Team des Kartoffelpufferstandes, welches uns stundenlang mit dem Zeugs versorgte, an die Pommesbude, weil sie unsere Mägen verdichtet, an AKE, weil sie uns mit Gerstensaft versorgt, an den Scheißhauswagen, der immer sauber war, an den Germeröder Wettergott, der uns ein megatolles Wetter zur Salatkirmes bescherte an das vor sechsundzwanzig Jahren am Herzinfarkt verendete Huhn, das uns danach keine Eier fürs Eierklauen liefern konnte, an die Senkung der Getränkechipspreise an den Kirmesläufer Hendrik, weil er Essen kann wie ein Scheunendrescher, an den Fahnenträger Paul, weil er immer ohne Kirmes-Poloshirt rumläuft und alle auf das Gruppenfoto warten lässt und das wir in Germerode das Volk sind, das am besten feiern und saufen kann, an ein ewiges Leben der Kirmes. Die Kollekte dieses Jahr ist für die Anschaffung einer Klimaanlage im Festzelt vorgesehen, durch die unzähligen Werbebanner im Zelt war es nicht möglich, das Festzelt gescheit am Sonntag und Montag zu belüften!!! Abschließend noch ein obligatorischer Hinweis. Aufgrund der Einführung der neuen Datenschutzverordnung sind sämtliche Akteure und Geschichten dieser Kirmesrede frei erfunden und jegliche Übereinstimmung mit real existierenden Personen ebenfalls frei erfunden! Bitte senkt noch einmal Eure vom Alkohol gezeichneten Saufköppe, damit wir den geheiligten Sarg in das Reich der Volltrunkenheit hinablassen können. Anschließend sind alle zum Abschlusstanz auf dem Anger und dem danach folgenden Kirmesfellversaufen im Festzelt geladen! Ende!